Die Hallen der alten Sprache

Alles endet irgendwann... jedoch nie endgültig.

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Verfasst am: 15. 12. 08 [09:44]
Sanchez
Kalimdors Späher

[Themenersteller]
Dabei seit: 27.02.2007
Beiträge: 287

*Ein Taure sitzt an einem Feuer schreibt nebenher auf ein Pergament*

Ich grüße euch Späher,

wie ihr wisst bin ich kein Wesen der großen Worte, deshalb komme ich direkt zu meinem Anliegen. Lange ist es her, inzwischen müssten es fast 3 Jahre sein, seit ich zu den Spähern kam. In dieser Zeit sah ich viele Gesichter gehen, viele Gesichter kommen und eines wurde mir klar: Niemand würde ewig bleiben.
Wisst ihr, wenn ich an diese 3 Jahre zurückdenke, waren es alles in allem doch wunderbare Jahre, vom schlachten im Kern, bis hin zu den Metzelein im Turm, es war eine wunderbare Zeit und ich hätte nie gedacht das sie einmal für mich endet.
Ich schweife schon wieder ab, nun, da der Lichkönig uns bedroht, die Kämpfe in der Scherben- und der alten Welt noch lange nicht vorrüber sind, und immer neue gefahren auftauchen, habe ich mich entschlossen, mich einer Gemeinschaft anzuschließen, die in Schlachtzügen den neuen Gefahren trotzt.
Ich hoffe ihr versteht das. Mein vertrauter Valjin wird jedoch weiterhin bei euch bleiben, und mich hoffentlich würdig vertretten...


In voller Hochachtung

Sanchez


*der Taure steht auf und hängt das Pergament an eine Wand nimmt seine Waffen und stapft aus dem Hof*

OOC:

Wie gesagt, diese 3 Jahre waren die besten in der kompletten WoW zeit, Valjin wird jedoch weiterhin bei den Spähern bleiben... und mit Sanchez weiß ich, das egal was passiert, das die Späher mich wieder bei sich willkommen heißen.

Watch the Angels fall..... thej drop Tears of Blood
Verfasst am: 15. 12. 08 [11:28]
xrylk
Kalimdors Späher

Dabei seit: 16.04.2007
Beiträge: 1626

Viel Erfolg Sanchez


Möge dich dein Weg bald wieder zu uns führen

Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
Verfasst am: 15. 12. 08 [14:34]
Blurg
Kalimdors Späher
Sturmaxtclan

Dabei seit: 25.02.2007
Beiträge: 341

Sanchez schrieb:


Ich schweife schon wieder ab, nun, da der Lichkönig uns bedroht, die Kämpfe in der Scherben- und der alten Welt noch lange nicht vorrüber sind, und immer neue gefahren auftauchen, habe ich mich entschlossen, mich einer Gemeinschaft anzuschließen, die in Schlachtzügen den neuen Gefahren trotzt.




Wusste garnicht das die Späher nicht in Schlachtzügen den neuen Gefahren trotzt.
Verfasst am: 15. 12. 08 [15:39]
Cambas
Kalimdors Späher

Dabei seit: 25.02.2007
Beiträge: 238

Sanchez schlägt die Augen auf und erhebt sich brummend. Der von unzähligen Kämpfen gezeichnete Taure findet sich auf einem Kornfeld mit mannshohem Getreide wieder. Verwundert reibt er sich die Augen und will nach seiner Axt greifen. Doch er findet nur einen Wanderstab wo er sein Werkzeug des Krieges vermutet.
"Was ist das hier?" knurrt er zornig, umschließt jedoch den zierlichen Wanderstab mit seinen riesigen Pranken und stapft zielstrebig auf einen kleinen Hain zu, der sich am Ende des sonnengetränkten Kornfeldes befindet.

Seit einer geraumen Zeit wandert der Krieger durch den von sanften Sonnenstrahlen durchfluteten Hain, einem schmalen Rinnsal folgend der sich seinen Weg durch den moosigen Untergrund bahnt. Die Bäume stehen weit auseinander und sehen jung und kräftig aus.
Der Rinnsal vereint sich mit einigen weiteren zu einem immer breiter werdenden Bach. Plätschernd und ungezügelt bahnt er sich seinen Weg zwischen Felsen hindurch. Das Unterholz wird dichter und dichter. Spröde und rissig klafft an einigen Stellen schon die Rinde der eben noch jungen Bäume. Sanchez folgt mühsam dem immer wilder dahinfließenden Gewässer und steht plötzlich auf einer kleinen Lichtung. Oben am Himmel steht der Mond und unzählige Sterne funkeln. Der Wildbach mündet in einen einsamen Teich in welchem sich das Licht des Mondes spiegelt. Zu allen Seiten undurchdringliches Dickicht und uralte Bäume von denen jeder die Geschichte der Welt erzählen könnte.
Am Ufer des Teiches kauert eine junge Trollin mit rubinrotem Haar und singt.
Sie erblickt den verwirrten Hühnen, lächelt und winkt ihm zu. Zögerlich erwidert Sanchez den Gruß.
Lachend springt die Trollin auf, läuft auf ihn zu und umarmt ihn. Verwundert hört er sie kichernd flüstern:
"Dein Weg führt dich an viele Orte, aber vergiss nie die Leute, die ihn ein Stück mit dir teilen."

Der Taure fährt hoch und stößt sich den Kopf unsanft an der viel zu niedrigen Decke seiner Schiffskajüte. Draußen peitscht der Wind über die eiskalte See als sich das Schiff rollend gen Norden bewegt.
"Das verspreche ich dir, Niinjin" brummt der Hühne und schließt grinsend die Augen wieder.

Ein Spiel sie zu knechten,
sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben,
und ewig zu binden.