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Verfasst am: 05. 06. 10 [10:18]
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Keltharanis
[Themenersteller] Dabei seit: 13.11.2009 Beiträge: 9
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erzählt von Kelthurion Painbringer
Ein Leben in Lordaeron
Zusammen mit meiner Schwester Valarah wuchs ich in der einst mächtigen Hauptstadt Lordaeron auf. Wir waren die Kinder eines Händlers und hatten eine angenehme Kindheit. Schon damals war Valarah sehr kräftig, und ein wunderschönes Mädchen dazu. Unser Vater wusste das sie ihre Zukunft in der Armee hatte. Ich hingegen war eher an den Arkanen Künsten interessiert. Mich faszinierte die Magie. Ich ging oft in die Bibliotheken und las unmengen von Büchern über Magie, während Vala sich mit den anderen Knappen prügelte. Es war auch immer ein Herr dort der mir Gesellschaft leistete und mir mit scheinbar großem Interesse zusah. Wir haben viel miteinander geredet und er hat mir auch vieles gezeigt. Eines Tages entdeckte ich ein Buch über Dämonen. Ich fand es äußerst interessant und es waren auch einige Beschwörungen darin enthalten. Ich zeigte es dem Magier und zu meinem Entsetzen befahl er mir es ihm sofort zu geben. Ich tat es und sah wie er es in der Luft vor meinen Augen einäscherte. Nie wieder sollte ich mir so etwas ansehen, meinte er.
Die Jahre vergingen und während Vala zu einer der besten Kriegerinnen Lordaerons wurde, reiste ich nach Dalaran um Magie zu studieren und meine Kenntnisse zu verbessern. In den Bibliotheken fand ich erneut ein Buch über die Schwarzen Künste. Als ich es sah, war ich besessen davon es zu lesen. Ich fragte mich warum es verboten war und warum sie solche Bücher überhaupt besaßen, wenn sie so gefährlich waren. Ich wusste das mich niemand damit erwischen durfte, also studierte ich es im Geheimen. Einige Zeit später erfuhr ich, das es einen Gleichgesinnten gab. Es war Kel'Thuzad. Es erstaunte mich das ein Erzmagier der Kirin Tor Interesse für Nekromantie hatte. Bevor er Dalaran für immer verließ unterhielten wir uns häufig über die Dunkle Kunst. Ich empfand es als Verlust ihn zu verlieren, doch ich respektierte ihn und dachte daran das gleiche zu tun. Aus irgendeinem Grund tat ich es jedoch nicht, aber ich wollte so sein wie er,allerdings wollte ich mich auf ein anderes Gebiet spezialisieren.Also studierte ich im geheimen die Kunst des Dämonenbeschwörens. Lange Zeit später besuchte ich meine Schwester in unserer schönen Hauptstadt. Überall hörte man Gerede von einer Seuche die den Tod brachte und aus den Leichen Untote machte. Ich war einerseits fasziniert, andererseits entsetzt. Ich wusste das sie magischen Ursprungs war und ich dachte als ich es zum ersten Mal hörte an Kel'Thuzad. Valarah und ich hatten den Befehl Prinz Arthas und Lady Jaina Proudmoore zu begleiten, um der Seuche auf den Grund zu gehen. Wir erlebten zusammen grausame Dinge und ich sah zu wie Arthas immer mehr den Verstand verlor. Als er dann Stratholme "säubern" wollte, wandten wir uns ab, und gingen zurück nach Lordaeron. Es war keine leichte Reise, denn überall herrschte die Seuche und die Toten vielen über uns her wie eine Plage. Eines Tages kehrte Arthas zurück nach Lordaeron, aber ich spürte das er sich gänzlich verändert hatte. Er trug eine seltsame Waffe bei sich von der eine unbeschreibliche Macht ausging. Heute weiß ich das es die verfluchte Runenklinge Frostmourne war. Als Arthas dann seinen eigenen Vater ermordete, flüchteten Vala und ich nach Dalaran. Natürlich studierte ich dort weiterhin die Schwarze Kunst, und wurde dort, während ich im Keller meiner Behausung einige dunkle Rituale praktizierte entdeckt und ermordet. Vala begrub mich in Tirisfal, in einer Gruft.
Der Tod macht den Tag erst lebenswert.
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Verfasst am: 05. 06. 10 [10:18]
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Keltharanis
[Themenersteller] Dabei seit: 13.11.2009 Beiträge: 9
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Die finstere Quelle der Macht
Einige Jahre später, wurde ich ins Leben gerufen, als Untoter. Die ersten beiden Personen die ich sah waren meine geliebte, inzwischen Verlassene Schwester und ein Orc mit schneeweißen Haaren und blau glühenden Augen. Dieser Orc hat mein Leben stark geprägt. Sein Name war Keltharanis Painbringer. Er hat mir gezeigt wo ich mein Studium fortsetzen konnte. Zuerst war ich verzweifelt und fragte mich oft warum mir meine Schwester mir das antat. Wieso ließ sie diesen Todesritter einen Untoten aus mir machen? Doch als ich in Undercity junge Hexenmeister mit ihren dämonischen Begleitern sah, waren all meine Sorgen vergessen. Keltharanis reiste mit mir an einen Ort, den er Draenor nannte. Ich wusste das dies die Heimatwelt der Orcs war, doch sie war nicht so wie ich sie mir vorgestellt habe. Wir marschierten eine Weile in der Einöde dieses verwüsteten Ortes. Doch dann... traten wir einem gigantischen Wesen gegenüber. Es hatte eine grüne Haut, riesige Hauer und einen durchgehend brennenden Rücken. Ganz ruhig und gelassen wendete sich Keltharanis zu mir und sagte mir mit seiner hallenden Stimme, das es "nichts weiter" als ein Grubenlord sei. Ich war übermannt von Gefühlen wie Faszination und schreckliche Angst. Der Todesritter lachte nur und stürme mit lautem Gebrüll auf den Dämon ein. Ein erbitterter Kampf folgte. Jedesmal als seine mit Runen geprägte Axt mit der Gleve des Grubenlords zusammentraf musste ich zucken. Doch dann... Dann begannen die Runen auf der Axt von Keltharanis zu glühen und er schwang sie mit einer Wucht, sodass er die Gleve, die riesige Metallplatte am Bauch und den Hautpanzer der Bestie durchschlug und ein Flammenmeer aus ihr herausströmte. Sofort warf ich mich auf den Boden in der Hoffnung es zu überstehen. Steif vor Schreck blieb ich liegen.
Einen kurzen Augenblick später griff Keltharanis nach mir, hob mich in die Höhe und hielt mir eine große Phiole mit einer kochenden grünen Flüssigkeit hin. "Trink das", sagte er. Ich spürte die Energie, die von dem Zeug ausging und trank es. In diesem Augenblick begannen meine Adern zu brennen, ich fühlte wie mich ungeheure Macht durchströmte. Das Gefühl war überwältigend. Keltharanis grinste nur. In Undercity zeigte man mir wie man Dämonen erfolgreich beschwört und sie unterwirft. Ich öffnete ein Portal, als ich dort in der Rune der Beschwörung stand, und ein Teufelsjäger trat durch. Es war der selbe Teufelsjäger, der mich bis heute überall hin begleitet. Es gab einen Kampf zwischen uns beiden, den ich durch die mir verliehene Macht mühelos für mich entscheiden konnte und ihn quälte bis er mich um sein erbärmliches Leben anflehte.Seine Furcht vor mir war äußerst hilfreich bei der Bindung seiner Seele an mich. Man lehrte mich auch, meine Kräfte zu kanalisieren und als Zauber und Flüche des Verderbens und der Zerstörung zu wirken. Ich entschied mich sofort mich auf die Schattenmagie und Gebrechen zu spezialisieren. Ich wusste gleich das es das richtige für mich sei, da ich es schon seitdem ich zum erstenmal davon gelesen habe, praktizieren und beherrschen wollte. Die Zeit verging, und immer mehr konnte ich meine Kräfte kontrollieren und meine Zauber immer wirkungsvoller einsetzen. Täglich gewann ich an Macht und Keltharanis verfolgte meine Fortschritte. Auch Vala unterstütze mich wo sie nur konnte. Schließlich reiste ich eines Tages selbst nach Draenor, um mich der Legion zu stellen. Ich zwang selbst ihren mächtigeren Dämonen meinen Willen auf und nutzte sie für meine Zwecke um sie anschließend auch zu töten. Ich tötete sie, versklavte sie, folterte sie und genoss es. Allerdings wusste ich, das mich ein besseres Schicksal erwartete und kehrte, nachdem ich die Horde und ihre neuen Verbündeten mit vielseitig und effektiv unterstützt habe, nach Azeroth zurück und suchte Keltharanis auf.
Der Tod macht den Tag erst lebenswert.
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Verfasst am: 14. 06. 10 [18:49]
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Keltharanis
[Themenersteller] Dabei seit: 13.11.2009 Beiträge: 9
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Die neue Welt
Ich war ihm immernoch für vieles Dankbar und nahm ihn zu Ehren seinen Namen an, und hieß von diesem Tage an Kelthurion Painbringer. Ich trug diesen Namen mit Stolz und Würde, Er fühlte sich geehrt und wollte mich nun meiner Königin vorstellen. Ich rechnete nicht im geringsten damit, was ich zu sehen bekam. Wir gingen durch einen Tunnel, der mit zahlreichen Wachen übersät war, in den Tiefen von Undercity bis wir in einer großen Halle angelangten. Wie zu erwarten waren dort ebenfalls Wachen und einige Botschafter. Und dann sah ich sie. Sylvanas Windrunner. Ich hielt es nicht für möglich das eine Lebende Hochelfe die Anführerin der Verlassenen und Teil der Horde sei. Doch was ich beim ersten Blick nicht sah, kam beim zweiten zum Vorschein. Ihre dunkle Haut, die rot glühenden Augen. Keltharanis gab mir ein Zeichen zu folgen und ging vor. Stufe für Stufe ging er die Stiege hinauf, stellte sich vor Sylvanas und kniete sich langsam vor ihr nieder. Ich tat es ihm gleich. Sie empfing Keltharanis herzlich und nannte ihn Lord Painbringer. Scheinbar war ich nicht der erste, den er ihr brachte. Als ich ihre Stimme hörte, bestätigte sich mein Verdacht, das sie auch nur eine Untote sei. Dann sprach sie zu mir, fragte ob ich ihr, so wie meine Schwester auch die Treue schwören möchte. Ich warf kurz einen Blick zu Keltharanis. Er nickte mir zu, "Aye, meine Königin.", antwortete ich, Sie nickte und lächelte mich an. Ich musste einen Treueeid leisten, den Keltharanis mir zitierte. Ich weiß nicht warum ich es tat. Die Horde, wie ich sie kannte, bestand aus wilden Orcs und Trollen. Doch ich musste feststellen, das ich während meines Aufenthaltes in einer Gruft in Tirisfal, einige Ereignisse verpasst habe. Als ich erfuhr das die Hochelfen, die sich fortan Blutelfen nannten, sich der Horde angeschlossen haben, war ich entsetzt und ich konnte es nicht glauben. Ich kannte sie nur als Arrogante Wesen, die sich für etwas besseres hielten, allerdings weiß ich heute das nicht alle von ihnen so sind. So wie in allen Rassen, gibt es unter ihnen einige, denen ich die ewige Verdammnis wünschen würde, aber ich habe einige kennengelernt, die eigentlich ganz nett sind, aber dazu komme ich später wieder. Ich hörte auch, das sich die Orcs geändert haben und die edlen Tauren im Kampf gegen die wütenden Zentauren in Kalimdor unterstützt haben. Unter der Führung des Sohns von Durotan, Thrall. Jedenfalls nahm mich die Bansheekönigin herzlich unter ihren Reihen auf. Sie meinte, sie würde große finstere Macht in mir spüren, aber das war warscheinlich der Todesritter zu meiner Rechten oder das teuflische Blut in meinen Adern. Wir verließen Undercity und spazierten auf einen Turm, außerhalb der Ruinen von Lordaeron. Mit einem Zeppelin flogen wir nach Orgrimmar. Keltharanis hielt es für nötig mich dem Kriegshäuptling persönlich vorzustellen. Die Orcs sahen mich an, als wär ich ein Monster. Warscheinlich spürten sie mein Blut. Ich dachte sie würden mich gleich angreifen und abschlachten doch warscheinlich taten sie es nicht weil Keltharanis mich begleitete. Im Tal der Weisheit sah ich einen seltsamen Baum mit einem gigantischen Schädel, der stark an einen Grubenlord erinnerte. In Thalls Festung wollte man mir zunächst keinen Einlass gewähren, doch es reichte ein knurren des Todesritters um dieses Problem zu beheben. Vorsichtig folgte ich Keltharanis in den Thronsaal. Thralls Augen waren auf mich fixiert. Ich dachte, nun wäre mein Schicksal besiegelt...so kurze Zeit durfte ich wieder am Leben sein, nur um gleich wieder zu sterben. Keltharanis kniete sich vor Thrall nieder und ich tat es ihm gleich. Ich starrte Thrall kurz in die Augen, doch Keltharanis drückte meinen Kopf runter. "Lok'tar, Kriegshäuptling!", brüllte er mit seiner schneidenden, widerhallenden Stimme. Wenn ich als lebender Mensch nun hier gekniet hätte, hätte ich bestimmt gezittert und schreckliche Angst gehabt. Doch der Tod und das Blut haben mich wohl abgehärtet. Keltharanis erhob sich, drückte mich nochmal runter, und trat hervor, Ich dachte, ich er wollte das ich in meiner damaligen Position verweilen sollte. Sie besprachen etwas, doch ich bekam nichts mit. Ich verharrte auf den Knien, bis Thalls Stimme laut ertönte. "Erhebt euch Kelthurion und tretet vor!", befahl er. Ich tat was er verlangte. Mir blieb ja keine andere Wahl. Wir kamen ins Gespräch das ich wohl Dank Keltharanis ohne Schaden überlebte, allerdings möchte ich nicht auf das Gespäch eingehn, aus persönlichen Gründen.
Der Tod macht den Tag erst lebenswert.
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