Die Hallen der alten Sprache

Das Ende der Dunkelheit?

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Verfasst am: 19. 12. 09 [13:07]
scathach
Bruderschaft der Qualen
Haus Feuerschwinge

[Themenersteller]
Dabei seit: 24.08.2007
Beiträge: 603

*ziellos streifte die Hexe durch die Straßen Silbermonds. Sie wollte ihre Gedanken ordnen, begreifen, was genau eigentlich geschehen war.

Shayun war tot... ihre Shayun .. er hatte sie umgebracht und das nur ihretwegen. In ihrem Geist entstanden wieder die Bilder des gestrigen Abends.. der leblose Körper der Waldläuferin, direkt neben dem Leichnam Lildarias.
Sie hatte sie retten wollen, war desshalb in die Kammer gegangen, Lildaria und Korlash hatten jedoch bereits auf sie gewartet, der Kampf war Sinnlos gewesen. Ihre Worte drangen nicht hindurch zum Fürsten, verstand er nicht ihren Wunsch die Freundin in Sicherheit zu wissen.
Lil hatte ihr helfen wollen, hatte gekämpft, war am Ende jedoch unterlegen gewesen... für den Moment besiegt.


Tränen rannen Stumm über die Wangen der Schattenwirkerin.

Der Seelensplitter Mearanas.. es war so verlockend gewesen, konnte Lil ihn doch nichtmehr beschützen. Sie hatte ihn ergriffen, bevor Korlash ihn bemerkt hatte, hatte den Dämon gerufen, um seine Macht gebeten. Wollte so den Kampf wenden, ihn besiegen.

Sie schauderte, als sie sich an die Macht des Rabendämons entsann, wie dumm war es doch gewesen sie rufen zu wollen.

Dann wurden ihre Erinnerungen unklar, sie erinnerte sich nur noch an ein helles Licht, an den Wütenden Schrei des Dämons und an eine unglaubliche Ruhe, die sie durchströmt hatte.
Sie erinnerte sich an zahllose Stimmen, manche ängstlich, manche voller Hass und Wut.
Sie wusste das Andranath dort gewesen war.. und Lil.
Sie wusste nicht genau was geschehen war, nur, dass sie sich von ihm verabschiedet hatte.
Dann war es vorbei gewesen.... das Licht hatte gewonnen... die Dunkelheit war verschwunden.

Die Hexe war mittlerweile an dem kleinen Brunnen am Marktplatz angelangt, sie saß auf dem Rand und starrte ins Wasser.

Lildaria hatte ihr versprochen, dass es vorbei sei... das Korlash nie wieder einen Weg zurückfinden würde.

Wieviele Opfer hatte dieses Verlangt? Wieviele davon wären unnötig gewesen? Hätte sie verhindern können?

Eine Hand legte sich auf ihren Bauch, sie schloss die Augen und atmete die kalte Morgenluft tief ein........*




Everywhere is just a journey away
Verfasst am: 19. 12. 09 [19:04]
andranath
Bund der wilden Pfade

Dabei seit: 27.11.2007
Beiträge: 110

Das Auge von Kilrogg glitt nah am Boden zwischen den Felsen und dem Staub der Höllenfeuerhalbinsel entlang. Schon nach kurzer Zeit war es wieder in Sichtweite seines vor kurzem aus dem Blickfeld verlorenen Ziels: Scáthach Sar'andra war soeben in der breiten Schlucht am Fuße der Höllenfeuerzitadelle gelandet und blickte sich vorsichtig nach allen Seiten um. Andranath hielt gebührenden Abstand, wollte sie doch ihre mühevolle Spähmission keinesfalls gefährden. Seit mehreren Stunden schon folgte sie der Spur der Elfe in der Hoffnung neue Erkenntnisse für den Kampf gegen die Bestie gewinnen zu können. Nun scheinbar geschah etwas, das von Interesse sein mochte.
Vor Scáthach öffnete sich ein Portal aus wabernden Schatten und gab einen Weg in das Innere des Felsens frei. Erneut blickte die Verfolgte sich um, bevor sie schließlich durch das Tor schritt.
Andranath murrte leise als sie beobachtete wie das Portal sich augenblicklich schloss, nachdem die Elfenhexe hindurchgegangen war. Es wäre ja auch zu einfach gewesen... . Sie verlagerte das Gewicht auf ihrem fliegenden Teppich und lenkte ihn zu der Stelle, an der Scáthach gerade verschwunden war. Aufmerksam musterte sie die Umgebung, doch es ließ sich nichts entdecken, das der Rede wert gewesen wäre. Die Hexe stieg von ihrem Teppich hinab und rollte ihn zusammen, um ihn auf ihrem Rucksack festzuschnallen. Ihr Gepäck verstaute sie etwas abseits an einer windgeschützten Stelle, von der aus das gesamte Areal gut zu überblicken war. Immerhin musste sie einen geeigneten Lagerplatz finden um Scàthachs Rückkehr abwarten zu können und diese Stelle schien perfekt zu sein.
Die Wächterin wollte es sich jedoch nicht nehmen lassen, das geheimnisvolle Portal zu suchen. Sie schritt also, nachdem ihr Hab und Gut sicher verstaut war, ruhigen Schrittes auf die Felswand am Fuße der Zitadelle zu und ließ ihre Blicke darüber schweifen. Nein, es war auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches zu sehen, aber damit war zu rechnen gewesen. Im nächsten Moment stemmte Andranath ihre Hände gegen die Wand, konzentrierte sich und murmelte Formeln in verschiedenen dämonischen Sprachen. Doch selbst nach zwei Stunden des Versuchens war noch nichts geschehen. Sie konnte die hier herrschende Magie deutlich spüren, fand jedoch keinen Weg sie sich zu unterwerfen.
Etwas erschöpft ließ sie von der Wand ab und ging zu ihrem Lagerplatz zurück, wo sie ein Feuer für die Nacht entfachte...



Andranath wusste nicht wie lange sie schon in ihrem Versteck gesessen und in die Flammen gestarrt hatte, als sie plötzlich eilige Schritte auf dem trockenen Boden der Schlucht widerhallen hörte. Sofort stand sie auf und bewegte sich vom Feuerschein weg um besser sehen zu können.
Es dauerte auch nicht lange, da erkannte sie Scáthach, die scheinbar versuchte möglichst viel Abstand zwischen sich und das Portal zu bringen. Auch sah sie sehr mitgenommen aus und wirkte verschwommen und undeutlich. Aus ihren Schulterblättern ragten schemenhafte Flügel. Der Blick der Verlassenen wanderte instinktiv zurück zum Portal und ja, ihre Befürchtungen wurden bestätigt. Korlash war der Elfe auf der Spur und sah ebenfalls aus, als wäre er an einem Kampf beteiligt gewesen. Im selben Augenblick, als Andranath die Bestie erblickte, spürte sie wieder die Flammen in ihrem Innersten auflodern. Der Drang war groß sich mit all ihrer vernichtenden Magie auf ihn zu stürzen, doch sie wusste genau, dies wäre der Weg in den sicheren Tod und würde nichts verändern. Sie versuchte also etwas gänzlich neues und kämpfte das Lodern und Glühen in ihrer Seele nieder. Stattdessen tauchte sie in die Welt der Schatten ein, ja versuchte ein Teil davon zu werden.
Plötzlich schien unweit von ihr ein helles Licht durch die Nacht. Sie kniff die Augen zusammen. Sie hörte eine verzerrte Stimme sprechen, die von dem Scáthach umgebenden Schemen auszugehen schien:"Meine Erschafferin...und meine Geißel!" Die Elfe selbst flüsterte:"Lil, hilf' mir...sie ist zu stark."
Es erklang eine Stimme aus dem Licht und die Urheberin wurde nun sichtbar: Es war Lildaria! Aber sie sah...verändert aus. Sie sah zu Scáthach hinüber und sprach:"Deine Zeit wird noch kommen Mearana...doch nicht heute." Es folgte ein weiteres grelles Licht, und die Flügel der Elfenhexe wurden kleiner und kleiner, zudem wurde sie selbst zunehmend klarer erkennbar.
Andranath heftete ihren Blick wieder auf Korlash. Die Tatsache, dass Lildaria aufgetaucht war, wendete das Blatt zu ihren Gunsten. Die Priesterin besaß die Mittel dem "Fürsten der Finsternis" das Handwerk zu legen und sie würde ihr dabei helfen. Sie spreizte die Arme vom Körper ab und begann beschwörende Worte zu murmeln die eher einer Ansammlung von Zischlauten glichen. Nach und nach schlugen schattenhafte Flammen um die Verlassene herum aus dem Boden und züngelten an ihren Gewändern empor. Andranath konnte noch sehen, dass Lildaria auf Korlash zugegangen war, bevor es um sie herum plötzlich dunkel wurde.
Sie brauchte einen Augenblick um zu begreifen, dass sie nun Teil der Schatten war. Mit aller Willenskraft die sie aufbringen konnte konzentrierte sie sich auf Korlash und erblickte vor sich schon bald ein gewaltiges, mit Ketten gesichertes Tor. Dahinter vernahm sie unzählige Stimmen, die klagten, schrien oder lachten. Sie verstand sofort: Es mussten die Seelen sein, die Korlash seinen Opfern geraubt hatte.
Andranath versuchte die Seelen zu erspüren, doch es waren zuviele... . Es kam nun auf Lildaria an...sie durfte nicht versagen.
Die Hexe wurde nicht enttäuscht, denn beinahe im selben Moment, in dem sie ihren Zauber zu weben begann, ging eine enorme Erschütterung durch die Welt der Schatten und das immaterielle Tor vor ihr war von hell scheinenden Rissen durchzogen. Jetzt musste es geschehen! Schattenhafte Hände gingen von Andranath aus und suchten sich ihren Weg durch die Risse des Tores. Nun konnte die Hexe sie spüren, konnte all das Leid, die Qualen und die Verderbnis fühlen. Sie griff nach den Seelen um sie durch das verschlossene Tor zu zerren und auf der anderen Seite in die Freiheit zu entlassen. Die Risse des Tores wurden unterdessen größer und größer. Unzählbar viele Seelen hatte sie bereits befreit, als eine weitere Erschütterung das Tor vollends bersten ließ. Die Kraft des Lichtes die hier am Werk war, riss die Verlassene aus der Schattenwelt zurück in die Schlucht an der Höllenfeuerzitadelle. Die schwarzen, schattenartigen Flammen, die sie umspielt hatten, entluden all ihre Energie in einer mächtigen Druckwelle, die alle Anwesenden, abgesehen von Lildaria, von den Füßen riss.
Das übrige nahm die entkräftete Wächterin nur noch begrenzt wahr. Sie sah Korlashs Rüstung zu Staub zerfallen, bevor er von einem grellen Licht verzehrt zu werden schien... .


Heute Nacht war sie an den Ort des Geschehens zurück gekehrt. Sie saß lange reglos auf einer Klippe über der Schlucht und stellte sich Fragen. War das wirklich das Ende der Schrecken? Wenn sie Lildaria richtig verstanden hatte, war er von ihr in eine andere Sphäre verbannt worden, was bedeutete, dass er noch lebte. Die Priesterin war zwar der Meinung, dass er niemals zurückkehren würde, doch konnte man daran glauben?
Und was war eigentlich mit Lildaria geschehen? Die perfekte Maschine...sie war verschwunden. Was sie nun war, ähnelte einer Geistererscheinung.
Auch an die befreiten Seelen musste Andranath denken. Sie hatte ihre Stimmen gehört, ihren Schmerz gefühlt und ihre Schicksale miterleben müssen. Bevor sie wieder Schlaf finden würde, mussten wohl noch einige Tage ins Land ziehen. Doch sie wusste auch, dass sie niemals wieder ruhig schlafen können würde, solange sie wusste, dass Korlash am Leben war.



And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamp-light o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
Verfasst am: 20. 12. 09 [02:57]
lildaria
Haus Feuerschwinge

Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 7

Der Fürst des dunklen, selbsternannten, Fürsten ging auf im reinsten Licht, dem Licht, für welches die Elfen viele Namen und wunderbare Beschreibungen ersonnen haben. Quel'danas ist der schönste von ihnen. Dieser Vorgang bewies wieder einmal die unendliche Güte, welche den Elfen durch den Brunnen zuteil wurde.

Augenblicke später: Lildaria Thal'yssan's reinste Ausformung, ihr Materialisierter Wille und ihre ungebrochene Reinheit saßen in einem Raum. Etwas feuchtes rann ihre Schulter hinab. Als sie den Mund öffnete um Scáthach Sar'andra Trost zu spenden, bemerkte sie dass diese weinte.

Früher am Abend: Der dunkle Fürst hätte sie getötet. Dieses arme, wehrlose Geschöpf. Ich wusste, dass das Leid aller auf meinen Körper wirken würde wie ein Magnet auf ein Horensisches Feld, nur deswegen war ich gekommen. Aber ich war nicht dazu bestimmt dieses Leid mit anzusehen, es war meine Pflicht es zu beenden, es zu verhindern, mein Leben dafür aufzugeben. Mein Leben, welches nur noch ein Schatten meiner Vergangenheit war.

Die Macht des Brunnens hatte ihn nicht getötet, ihn nicht bestraft für seine Untaten, denn er dient jenem, der weiss ihn für seine Zwecke zu nutzen. Der Fürst, Korlash, hatte gezeigt dass er hassen kann, also war für Lildaria auch klar, dass er lieben können musste, dass er in der Lage war zu fühlen. Sie schaffte ihn fort, in eine Welt, viel besser als diese reale. Eine Welt in der ihn nur ewige Glückseeligkeit erwarten würde.

Freundin Scáthach sah mir tief in die Augen. Grade eben hatte ich sie belogen. Was hätte ich tun sollen ? Ich bin nicht hier um Leid zu sähen. Auf die Frage hin, ob er zurück kommen könnte, konnte ich ihr nicht sagen, dass es im Bereich des Möglichen wäre. Ich konnte ihr nicht sagen, dass ich ihn in meiner Zukunft treffen würde. Ich wusste nicht einmal wo das treffen stattfinden würde.

Ein zerschmetterter Leib lag am Boden. Ein letztes Licht, dann war Lildaria von ihrem mechanischen Gefängnis befreit. Sie spürte dass sie nicht mehr in der Lage dazu sein würde weiteres Leid zu verhindern. Nein, das große Leid welches sie spürte wurde in wahrheit von ihr verursacht.

Im jetzt: Die Gedanken prasselten auf mich ein, ungeordnet, wild, voller Emotionen. Soetwas habe ich vorher noch niemals spüren dürfen. Oder doch ? Ist es die Art in der die Lebenden ihre Welt wahrnehmen ? Ich kann mich nicht recht erinnern. Doch das Gefühl bleibt. Es ist wunderbar. Gedankenverloren liege ich am gereinigten Sonnenbrunnen und schaue auf die glatte, ebene Fläche des Wassers vor mir. Was geschiet jetzt ? Was ist Vergangenheit und was Zukunft ? Es fällt mir immer schwerer dies festzustellen. Doch das Gefühl ... bleibt ....



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.2009 um 02:59.]

Nehmen wir einmal an, die Schwerkraft käme jetzt von rechts...
Verfasst am: 25. 12. 09 [20:46]
Korlash

Dabei seit: 05.12.2009
Beiträge: 4

“Licht, wo führte es mich nur hin… erlöst, gar befreit von meinen Schandtaten? Nein.. Doch wo bin ich?.. Der Himmel in all seiner Scheußlichkeit?… Doch warum wirkt mir alles so vertraut?.. Fragen über Fragen wessen Antworten im verborgenen bleiben. Warum haben sie mich nicht gefangen genommen, kein Kerker… keine Zelle.. Ein schlechter Scherz?. So viel Güte, so viel wärme.. Alles in mir schreit danach mich zu übergeben.. Und doch ist alles so schön. Schön, lange nahm ich dieses Wort nicht mehr in den Mund. Vielleicht… vielleicht gar vergaß ich dessen Bedeutung.. Nein…. mir war bewusst was Schönheit ist.. Habe ich doch stets in das Antlitz der Elfe geblickt.. Jener Elfe welche mich den Wölfen zum Fraß vorgeworfen hat! Doch warum bin ich hier.. Das Licht brennt in meinen Augen wie die Läuternden Flammen der Priester.. “

*Langsam erhebt sich der Fürst, nur schwer fällig lassen sich seine entzündeten Augen öffnen.. Sehend die unendliche Herrlichkeit des Lichtes, wie es in ihren Sagenumwobenen Glanz auf sein Haupt herab scheint.. Es brennt, als würde man Stundenlang in der Sonne liegen.. Vielleicht… vielleicht tat er das auch.. Wer weiss das schon?.. Rasch wendet sich der Vorbote der Nacht um und blickt auf ein kleines Mädchen*

“Kyra… nein sie kann nicht wahrlich hier an diesen Ort sein.. Woher kann ich das Wissen?.. Weiss ich doch selber nicht wo ich mich befinde..”

*Jene Hand des Fürsten legt sich an seine Schläfe.. Sie pocht als würde sein Schädel jeden Moment zerspringen, auch das reiben scheint keine abhilfe zu schaffen.. . Der Brustkorb hebt sich schwach.. Kaum noch kraft, weder in den Gliedern.. Noch im Geiste .. Wo war er .. Warum war er hier ?*

“Die Hexe.. Ja die Hexe war es am Ende welche Siegreich vom Schlachtfeld ging, wie konnte ich nur so naiv sein.. Habe sie unterschätzt.. War mir zu sicher, nun also bin ich hier .. An einen Ort welcher mir fremder nicht sein könnte.”

*Seine Müden Beine tragen ihn voran.. Ein schritt folgt dem anderen.. Das Mädchen… Egal! Dann plötzlich schwindet das alles erhellende Licht und formt sich neu.. Immer wieder dringt der Weiße Nebel aus dem Nichts und lässt ihn Bilder sehen welche so schön sind das es einen Zu Tränen rührt.. Doch er weint nicht… wie lang ist es her, als er seine Sterblichkeit aufgab.. Wie lang ist es her?…*

“Dunkelheit, .. Wo bist du nur wenn man dich brauch. Ein jeden Tag in welchen ich nicht in der Essenz des Todes bade.. Vergeht doch ein Teil meiner selbst… wer bin ich?.. “

*Langsam sinkt der Seth Kai auf die Knie und reibt seine Schläfe, als würde ihm das einen klaren Kopf verschaffen.. Doch nichts ändert sich. Ein Blick nach vorn zeigt ihn ein kleines einfaches Haus.. Gebaut aus Holz, Lehm und Schweiß.. Dem Schweiß der Männer welche einst an seiner Seite Standen. Gesuchte , Flüchtlinge wie er es war..*

“Wie?.. Nein das kann nicht war sein. Meine Heimat… “

*Immer mehr bildet sich die Umgebung seines Vertrauens um jene Hütte. Sehend die kleinen Kinder welche fröhlich am Ufer des Teiches Spielen, hörend die Vögel welche auf einen Ast sitzend ihr Orchester von sich gaben.. Alles so vertraut.. Alles so surreal und doch wollte man es glauben. Genussvoll Atmet er ein.. Nimmt den Duft des Bratens wahr, welcher über dem Feuer zubereitet wurde. Klael sein alter Freund aus Lebzeiten sitzt vor der Hütte auf einer Bank studiert einige der Sprüche welche man ihn zu teil werden lies. Ein stück weiter weg hörte man das Hämmern auf Stahl, der Schmied war wieder an der Arbeit, wohl ein Torbogen fertigend.. Ja.. Er erinnert sich der erste war aus Holz geschaffen.. Doch genügte er nicht den Anforderungen des Ältesten.*

“Die Stimmen… sie sind weg, ich fühle mich leer und schwach… doch.. Es fühlt sich gut an, es … es ist richtig oder?”

*Die Augen des Elfen schließen sich und die Sonne strahlt auf seinen Körper, keine Stimmen umkreisen seinen Geist, keine Macht übermannt ihn.. Ja.. Ist das die Freiheit nach der man sich sehnt?.. Jener Segen welcher zu gleich ein Fluch sein mochte hinfort?*

“zuhause… ich bin wieder zuhause…”

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.12.2009 um 22:22.]