Keltharanis
[Themenersteller] Dabei seit: 13.11.2009 Beiträge: 9
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~Das Ende des Hasses~
Kelthurion und Wächterin Valarah sitzen auf einer kunstvoll verzierten Bank nahe den Toren der
Hallen und plaudern. Die Verlassene ist begierigt darauf soviel wie möglich von einem gewissen
Wesen zu erfahren.
Beruhigt euch, ich werde euch ja von ihm erzählen, aber ich muss euch vorher warnen. Ich
darf euch vieles auf seinen Wunsch hin nicht erzählen, denn er will euch nicht in dies alles
hineinziehen. Ihr seid eine seiner Schöpfungen, unzwar so wie ich eine mit freiem Willen,
jedoch seid ihr, um euch vor jeglichen Übel zu bewahren ohne dem Wissen das ich habe
geboren. Ich darf euch auch nicht euren ursprünglichen Zweck verraten. Statt euch zu dem zu
machen was er vorgesehen hatte, entschied er sich dazu, euch euren eigenen Weg wählen zu
lassen. Dennoch seid ihr, so wie ich, ein Teil von ihm...und das werdet ihr auch immer sein.
Wie dem auch sei, was möchtet ihr wissen?
Wo ist er hin? Er ist verschwunden! Seid dem wir die Hallen zusammen betreten
haben und der Fremde da war, habe ich ihn nicht gesehen...
Ich habe befürchtet das ihr das fragen würdet, jedoch darf ich euch seinen genauen Standort
nicht verraten. Ich kann euch nur sagen das er an einem sehr kaltem Ort ist, der sich nicht in
Nordend befindet. Allerdings darf ich euch erzählen warum er dort ist und was er dort macht.
Verstehe...und was macht er dort?
Er schläft.
Valarah starrt Kelthurion verwirrt an.
Er macht...was ?!
Ihr habt richtig gehört; Er schläft. Allerdings ist das kein gewöhnlicher Schlaf. Er kann nicht
aus eigener Kraft erwachen. Das einzige das ihn wecken kann ist ein Spruch der in den Fels
hinter ihm mit glühenden Runen und Symbolen eingraviert ist. Ich selbst kann sie nicht
entziffern. Diese Sprache ist mir fremd. Natürlich möchtet ihr nun wissen, wieso der ganze
Aufwand. Dies ist etwas kompliziert. Um euch das erklären zu können, muss ich euch einige
Grundlegende Dinge über Todesritter erzählen. Habt ihr schonmal etwas von der Schattenwelt
gehört, meine Liebe?
Ja, ein Todesritter namens Koltira...ehm Koltira Todesweber oder so ähnlich hat mich vor
kurzem dorthin geschickt, warum fragt ihr?
Sehr gut, zweifellos hat er euch erklärt was die Schattenwelt ist und warum er euch dorthin
geschickt hat.
In der Tat, das hat er.
Ausgezeichnet, bringt uns ein gutes Stück vorran. Nun zu unserem Herren. Wie ihr nun
warscheinlich wisst, wird mit der Zahl seiner Opfer auch die Qual die er leidet immer
schlimmer. Und trotzdem sind sie davon abhängig weiter zu machen. Ein Todesritter
wird immer schreckliche Qualen erleiden, die immer schlimmer werden... Der Meister
hat weit mehr Leben ausgelöscht als die meisten sich in ihren schlimmsten Alpträumen
ausmalen können. Er hat ganze Dörfer und Städte für den Lichkönig ausgelöscht,
zusammen mit einer Armee selbst beschworenen Untoten. Er wurde speziell für diese
Aufgabe ausgebildet. Seine Gefühle wurden ihm entfernt, seine natürliche Aggressivität
wurde erheblich verstärkt. Ihr müsst wissen, so wie heute auch war er damals ein Orc, nur
bevor er euch erschuf, musste er sich einen neuen Körper suchen, doch dazu später.
Jedenfalls trieben ihm die unzähligen verlorenen Seelen in den langsam Wahnsinn. Selbst
während er in Dalaran sitzt und ein Bier trinkt, sterben weiter sämtliche Wesen durch ihn.
Das ist natürlich verwirrend. Überlegt wo seine Armee blieb als er frei von Arthas wurde! Er
begann einen schrecklichen Fehler. Seine Diener blieben bei der Geißel und dienen nun der
Geißel. Da sie immernoch ein Teil von ihm sind, belagern die von diesen Dienern getöteten
die Seele von unserem Herren. Es ist ihm warscheinlich nichteinmal bewusst, doch allein
aus diesem Grund, veränderte er sich stetig, immer weiter vom Hass dieser Verlorenen
zerfressen. So verlor er auch seine einzige Freundin, die er jemals hatte...eine rothaarige
Elfe. Zweifellos seid ihr dieser Person schon mal begegnet. Nun, mit dem letzten Rest seiner
Vernunft, NUR um UNS beide zu schützen, zog er sich zurück in dieses eisige Land, wo ihn
niemand suchen würde und sperrte sich dort irgendwo im Gebirge in seine eigene Ebene der
Schatten wo er nun unermessliche Qualen leidet. Er war sich dessen bewusst und sah es als
einzigen Ausweg um uns nicht zu Schaden. Seiner Meinung nach eine wohlverdiente Strafe.
Das kann nicht wahr sein! Warum schickt er uns dort nicht hin? Ich hatte keine Probleme
Koltiras Leid zu lindern, warum sollte es bei ihm anders sein? Und warum sagt er mir nichts
davon? Und...und...
Der Tod macht den Tag erst lebenswert.
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Keltharanis
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Natürlich sind noch viele Fragen offen die ich euch so ausführlich wie möglich beantworten
will. Ihr habt als seine Tochter natürlich ein Recht zu erfahren was mit ihm geschieht. Aber er
hat aus mir gelernt. Die anderen dieser Gemeinschaft scheinen mich zu verachten, weil ich zu
ihm gehöre, jedoch ist eure Herkunft vielen, und auch euch, Unbekannt. Je weniger ihr über ihn
wisst desto sicherer seid ihr vor den anderen. Ihr müsst wissen, der Bluthauerstamm ist hinter
ihn her, wenn auch nicht sonderlich erfolgreich, aber die Chance besteht das sie um ihn zu
Schaden auch euch angreifen würden. Und genau um solches zu vermeiden sollt ihr keinen
Zusammenhang zu ihm zeigen. Nun zur Schattenwelt...ein Todesritter kann euch nur zu
seiner EIGENEN Ebene dieser Welt schicken, es ist unmöglich diese Ebene zu erreichen. Auf
dieser Ebene befinden sich die Seelen der Opfer und die des Todesritters selbst, diese ist aber
nur schwer zu finden. Das hat euch Koltira natürlich nicht erzählt weil die Seele dort verwundbar
ist. Der immense Druck der auf der Seele unseres Vaters lastet ist durch einfaches vertreiben
der Seelen nichtmehr zu lindern. Auf diesem Wege werden diese Seelen zwar frei und können
endlich Ruhen, doch bei dieser Anzahl ist das ausschalten einzelner keine Lösung mehr.
Mir fällt hierzu kein Vergleich ein doch es ist ein unaufhörlicher Strom an Seelen. Es wäre zu
gefährlich. Ein einziger Ausweg wäre eine heilige Person, und die einzige der er Einlass in
das Reich gewährt hätte, hat sich gegen ihn gewand. Auch die Chance das er sie überhaupt an
jenen Ort lassen würde, ist schwindend gering. Aber sie wär die einzige wo eine Chance
besteht.
Valarah blickt verzweifelt zu Boden. Es ist ihr anzusehen, dass sie dagegen ankämpft in Tränen
auszubrechen. Sie wünschte sich schweren Herzens, sie könnte ihm helfen. Doch ihr ist nun
bewusst das sie es nicht kann. Sie sieht traurig zu Kelthurion auf.
Bitte fahrt fort, Bruder
Natürlich, liebe Vala. Ich sagte euch ich würde euch später erzählen wieso er einen neuen
Körper brauchte und genau das werde ich nun tun. Genau genommen ist dies nun sein dritter
Körper. Es geschah lange nachdem er sich vom Lichkönig losgerissen hat. Damals war er
bereits mit der Elfe, die ich erwähnte, befreundet. Er wurde in einen Hinterhalt gelockt. Ich weiß
nicht womit sie ihn geködert haben, jedenfalls warteten ganze zwanzig schwer bewaffnete
Meuchelmörder auf ihn. Als die, die den Attentat überlebten, das waren nur ein zehntel davon,
...starrt mich bitte nicht so komisch an, ich wiederhole, nur zwei...wo war ich? Achja... Diese
zwei verbrannten seinen Leichnam. Seine Runenwaffe ließen sie liegen, ihnen war wohl bewusst
das sie gefährlich war. Zu dieser Zeit war allerdings seine Seele schon lange in dieser Waffe
gefangen und wartete nur darauf befreit zu werden. Nicht lange blieb die Axt allein, damals hatte
er noch kein Schwert, denn ein Abenteurer, und wie es der Zufall will...ein menschlicher Paladin
fand die Axt. Er hörte sein flüstern und war gezwungen sie aufzuheben. Als er den Griff der
unheilbringenden Waffe in die Hand nahm, barsten die Himmel selbst. Die zwei Seelen,
Verkörprung von Gut und Böse, Licht und Finsternis,so unterschiedlich man nur sein kann,
aufeinander trafen, wurde entsetzliche Macht entfesselt. Der heilige Körper des Paladins, verottete
in unbeschreiblicher Geschwindigkeit. Die Haut verfärbte sich und bildete Risse, das Fleisch
verbrannte in grünen Flammen. Und alles Leben in näherer Umgebung verging. Tiere und Planzen
starben. Und plötzlich wurde es wieder ruhig. Der entstellte Körper fiel um. Kurz darauf entfachte
sich blaues Feuer in den Augenhöhlen und der Meister erhob sich. Doch es hatte seinen Preis.
Was von der Seele des Paladins übrig war lastete schwer auf ihn. Er kannte keine Gefühle und
nun sind sie da. Es brachte ihn um den Verstand, doch wieder half ihn die Elfe...
Verzeiht das ich euch unterbreche, Kelthurion, aber diese Elfe scheint eine große Rolle
in seiner Geschichte zu haben. Dürfte ich ihren Namen erfahren?
Bedaure, dürft ihr nicht. Ich habe ihm mein Wort gegeben und ich halte immer mein Wort. Ihr
müsst sie da schon selbst fragen. Nun weiter im Text. Ich habe euch ja von seinem Treffen mit
dem Lichkönig erzählt, und auch wie es ausging. Erinnert ihr euch daran?
Valarah nickt.
Ihr wisst auch das er von Frostgram durchbohrt war. Natürlich lässt der Lichkönig niemanden so
einfach laufen. Dieser kontakt mit dieser verfluchten Waffe war schwerwiegend. Der Meister bekam
eine unheilbare Krankheit die ähnlich wie das Gift einer bestimmten Schlange, dessen Name mir
entfallen ist, wirkt. Er beginnt augenblicklich zu verrotten. In drastischem Tempo. Die
liebenswürdige Elfe hatte ihm eine Träne eingepflanzt die zu einem Herzen wuchs, als sie seine
Wunde nähte. Zusätzlich war es mit einigen Schutzzaubern versehen. Die Seuche fiel dieses
Herz als erstes an, was ihm sehr viel Zeit verschaffte und sehr warscheinlich auch das Leben
rettete. Denn diese Krankheit nährt sich nicht nur am Körper sondern auch an der Seele.
Eines Tages wollte er seine Wunde prüfen und sie war wieder offen. Er nahm das Herz heraus,
oder zumindest was davon übrig war und das war nicht mehr als eine zähflüssige und übelriechende
Masse, und warf es Weg. Ihm war bewusst das er schnellstens einen neuen Körper brauchte.
Zurückgekehrt ist er als Orc. Die Elfe war die erste die ihn so sah. Sie wusste das er ihn sich
angeeignet hat, doch nicht woher. Dies weiß neben ihm nur ich. Aber ich werde euch einweihen.
Er war sehr geschwächt und sein Körper verfiel immer weiter. Er wollte in seiner Heimat, Draenor
wie sie früher genannt wurde, sterben. Er rechnete nicht damit das er den perfekten Körper dort
finden würde. Er betrat die Höllenfeuerzitadelle, wo die Höllenorcs auf eigenartiger Weise
einfache Orcs und Teile von ihnen zu Höllenorcs heranzüchten. Sie müssen wohl irgendwie an
einen Teil seines Körpers, eine Haarsträhne oder etwas Blut vielleicht, gekommen sein. Denn
dort blickte er in den Spiegel seines früheren Ichs. Er fand einen Körper in einer dieser
Gefäße der ihm zum verwechseln ähnlich sieht. Weil er genauso aussah wie er früher. Bis
aufs kleinste Detail. Mit letzter Kraft zerschlug er das Behältnis und rammte sein Schwert
in den Leib des Orcs. Er erwachte in diesem jungem Körper, seine Haut war jedoch weiß,
sowie sein Haar auch, aber er war wieder ein Orc und nur das zählte. Ursprünglich wollte er
den Körper seines leiblichen Sohnes, vondem er nichts weiß, übernehmen doch ihm blieb
keine Zeit ihn zu suchen.
Er hat einen leiblichen Sohn?
Kelthurion lächelt sie freundlich an
Davon erzähle ich euch ein anderes mal...
((Legende: Valarah, Kelthurion, Sonstiges))
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.2010 um 22:12.]
Der Tod macht den Tag erst lebenswert.
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