Sie saß am Ende des Kanalisationsrohrs in Dalaran. Ihre Kapuze war zurück geschlagen.. ein seltener Anblick in diesen Tagen.. und die leeren, pechschwarzen Augen blickten auf den Wald hinab. Der Nachtwind fuhr ihr durchs Haar und trug ihre Gedanken mit sich. Gedanken an die Vergangenheit, an die Zukunft, an das Leben und an den Tod.
Genau hier hatte alles wirklich angefangen, genau an diesem Ort. Er hatte sie gefunden, sie zurück gedrängt und... gezögert. Damals war es genau dieses, welches ihr das Leben rettete, dieses kurze Zögern. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie schloss die Augen.
Was war seitdem alles geschehen? Es war ihr unmöglich alles zu erfassen.. alles in seinen Einzelheiten noch einmal zu durchleben. Zu verschwommen waren die Ereignisse mittlerweile geworden. Gedankenverloren strich sie über die Narben an ihren Händen. So viel Leid, so viel Schmerz und dennoch....
Sie richtete ihre Gedanken auf die Gegenwart und die Ereignisse der letzen Wochen. Die Hand legt sich auf ihre Brust, an die Stelle wo ihr Herz schlug, wo der Dolch zu stach. Ihre Freiheit für das Leben ihrer Tochter. Ihr Blick wanderte zu den Sternen hinauf.
Nein, sie bereute es nicht, denn am Ende wartete die Erlösung und nicht nur für sie wenn es so sein sollte...so es denn ihr Schicksal war.
Everywhere is just a journey away
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