Die Hallen der alten Sprache

Der Argentumkreuzzug sucht!

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Verfasst am: 23. 02. 11 [21:05]
chozo

[Themenersteller]
Dabei seit: 16.02.2011
Beiträge: 6

Ooookay.

Also hat gestern doch nicht so geklappt mit meienr Antwort, war doch andertweitig im rl beschäftigt. icon_wink.gif

*seufz* Gut, also das meiste wurde freundlicherweise schon genannt.

Okay fangen wir so an. Es gibt wie genannt viele Verlassenen, die besonders in jüngster Zeit nicht mehr mit Sylvanas und ihren Aktionen einverstanden sind. Leonidas Bartholomäus der Geachtete ist ein gutes, frühes Beispiel. Apotheker Judkins beim Pestwaldturm erklärt es auch recht nett. Andere Beispiele wären etwas wie Trevor (falls ihr euch mit den RPG Sourcebooks oder wowwiki beschäftigt habt).
http://www.wowwiki.com/Trevor
Und viele andere! Wenngleich auch nicht viele.
Okay, fest steht dass wir im hier und jetzt leben. Die Schlacht von Andorhal ist quasi gerade eben geschehen udn Tirion wird unendlich viele Content Patches benötigen, um dies überhaupt zu registrieren!

Fest steht, dass Argentumkreuzzug politisch neutral ist. Ein Vorgehen gegen die Verlassenen würde gegen die Horde gehen, klar. Allerdings muss man sagen, dass innerhalb der Horde ja ebenfalls schwere Meinugnsverschiedenheiten herrschen und Sylvanas teilweise auch ganz bewusst gegen den Befehl von Garrosh handelt (Seuche in Gilneas als Beispiel). Eigentlich eine interessante Sache. War es die Allianz vorher, die uneinig war (Östliche und Westliche Allianz unter der Führung von Bolvar der ja von einer gewissen Drachin sabotiert wurde bzw. Jaina auf der anderen Seite), ist die Allianz momentan einiger. Hm aber ich schweife ab.

Ja wir stehen wir dazu? Neutral, fürchte ich. Wie gesagt, die Ereignisse die geschene, zum Beispiel die Vernichtugn des Hügellandes, sind gerade erst, just in diesem Moment quasi geschehen.

Ich bin mir sicher, das wenn Garrosh, Thrall oder die anderen Anführer der Horde (allen voran Baine Bloodhoof!) sehen, was die Armee der neuen Lichkönigin so alles anstellt, dass die in gewisser Weise ausrasten würden. Man kann genau so gut sagen: Wie steht der Rest der Horde dazu? Orcs haben ja auch ein angespanntes Verhältnis zur Nekromantie, da sie ihre Vergangenheit im zweiten großen Krieg (wir erinnern uns an die damaligen Todesritter mit ihrem Anführer Terron Gorefiend) und dem ersten Krieg (mit den Nekrolyten) entsagen wollten und zu den schamanistischen Wurzeln zurückkehren. Denke kaum, dass die Orcs, besonders die die in Northrend mitgekämpft haben, glücklich über die Verlassenenerweckungen sind. Klar, die Verlassenen würden aussterben, aber das tun sie vor allem nur, wenn sie Verluste im Krieg machen.

Es mutet auch seltsam an, dass die Verlassenen, zum Großteil alles Menschen, auf Befehl einer Elfenkönigin in den Krieg gegen andere Menschen ziehen, aber die Blutelfen, die quasi die lebenden Brüder und Schwestern der Bansheekönigin sind, munter weiterleben dürfen, sogar an deren Seite zu kämpfen scheinen. Ist Sylvanas hier quasi rassistisch und macht einen Unterschied? Ist Quel'Thalas als nächstes dran? Gut gut, hier gibt es auch viel für udn wider, aber ich wollte mal etwas provozieren. Auch wenn ich abschweife.

Über die Kontinuität von Warcraft brauchen wir gar nicht erst reden. *g* War die Story die ich von WarCraft 1 bis zum AddOn vom dritten Spiel gespielt habe durchgehen einleuchtend und ineiandner übergreifend, ist seit dem MMO einiges im argen. Dass die Blutelfen der Horde, die die Wälder von Quel'Thalas niedergebrannt haben, sich anschließen und die Verlassenen die Menschen sind, die sie überhaupt 'verraten' haben könnten, ist seltsam. jaaa ich weiß es spricht auch eingies dafür, aber es ist eben seltsam. genau wie die roten Drachen nichts gegen die Orcs haben. Sicher, sie können die Weitsicht haben und sagen: Hey, die Burschen haben sich verändert, bekommen sie eben eine zweite Chance! Aber irgendwie wird dann doch wieder was anderes gemacht. Okay, man kann hier aber überall ein für und wider finden, das weiß ich! Dafür müssten wir einen eigenen Thread haben, wenn überhaupt. *g* Feststeht: In einem Interview wurde gesagt, dass Story zweitrangig ist, wichtig ist game play. Thema im Bezug auf Geschichtslogik eigentlich gegessen. icon_wink.gif

Okay, ein Fazit zum Abschluss:

Wir sind neutral, das bleiben wir auch. Den Krieg, den ihr führt, ist nicht der unsere. Noch. Denn man weiß ja nicht, was in baldigen Content patches geschieht. Wer weiß, vielleicht verbünden sich Horde und Allianz gegen eine wahnsinnige Sylvanas? Die Untoten könnten dann einen neuen Führer bekommen. Wir müssen auch der Tatsache in das Auge sehen, dass keine der vorhandenen Rassen mehr gelöscht werden kann. Und klar, es würde mir auch doof vorkommen, wenn das Heimatgebiet meiner Spielfigur verschwindet und von jemand anderne besetzt wird.
Momentan sind uns die Hände gebunden. Das ist Politik. Wir sind neutral. Ich denke es würde erst Stunk geben, wenn die Verlassenen beginnen würden, neue Seuchenkessel aufzustellen und zu einer neuen Geißel zu werden.

Okay genug der Worte, ich denke ihr versteht die Problematik. *schmunzel* Chozo selbst kennt allerdings ein paar Verlassene, mit denen man auskommen kann und schiebt sie, wie der Argentumkreuzzug, nicht alle über einen Kamm. Nur die Zeit wird zeigen, ob sich etwas verändert.

Rechtschreibfehler verzieht mir bitte, es ist spät und ich bin in Eile! *g*

Man schreibt sich!

'Gnade ist die Stütze der Gerechtigkeit.'
Verfasst am: 23. 02. 11 [22:01]
Lindsay

Dabei seit: 16.02.2011
Beiträge: 3

Hallo.

Um mal zu der ursprünglichen Frage zurückzukommen, die nun ausschweifend beantwortet wurde.

trakar schrieb:
Wie steht der Argentumkreuzzug zu den Verlassenen und ihren Taten (gerade in Andhoral, liegt ja quasi vor der Tirions Haustür)? Im Spiel kommt es so rüber als ob sie zusehen und nichts tun wenn die Verlassenen auf alles für was das Licht steht spucken. icon_frown.gif


Wie mein Partner schon sagte, sind wir neutral, und auch die Partnergilde auf der Hordenseite wird neutral sein, immerhin stehen wir als Argentumkreuzzug ein wenig zwischen Horde und Allianz. Dieser würde sich auch nur einmischen, sollte direkt gegen ihn vorgegangen werden.

Auch wenn der Kreuzzug aus vielen Paladinen besteht, und wie er so schön sagte, es so scheint, als spuckten sie auf alles, was für das Licht steht, so ist es ihnen auch da untersagt, etwas dagegen zu unternehmen.

Ich bezweifle auch, dass ihr als ein Mitglied des Kreuzzuges einen Verlassenen, der Sylvanas Taten befürwortet, wirklich mögen würdet (um mal die Perspektive eines Rollenspielers zu zeigen), aber Fakt ist nunmal, dass ihr dann machtlos seid. Eigentlich kann jeder für sich davon halten, was er will.

Stellt euch nur mal vor, der Argentumkreuzzug würde sich einmischen: Sylvanas müsste laut den Zielen des Kreuzzuges eigentlich vom Thron vertrieben werden, vielleicht würden sie auch direkt jemanden aus ihren Reihen auf den Thron setzen, um so etwas zu verhindern und die Verlassenen auf einen anderen Weg zu führen? Wie würden die Anhänger Sylvanas' das finden? Und wie Horde und Allianz?

Außerdem weiß man nicht, was noch aus dem Kreuzzug werden würde, vielleicht würden sie ihre ursprünglichen Ziele aus den Augen verlieren, weil sie zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt sind, dadurch, dass sie sich eingemischt haben.
Ich schätze, eben deswegen entschieden sie sich, sich nicht einzumischen, lediglich eine Macht gegen die Geißel und sonstigem Übel zu sein, denn es würde wohl nur die Machtverhältnisse durcheinanderbringen.

Ich hoffe, dass ich zu guter Letzt jede vielleicht aufkommende Frage, wie der Argentumkreuzzug vielleicht reagieren möge, im Keim erstickt habe icon_biggrin.gif

________
Wir wissen alle, was für großen Mist Blizzard mit der Story treibt, ich sehe da schon gar nicht mehr hin, denn was nützt es, sich über all den sinnlosen Kram wie Tauren Paladine oder was weiß ich sich aufzuregen? Ändern können wir es ja doch nicht, sondern werden wohl oder übel im Spiel damit umgehen müssen, sollten wir im RP so einem begegnen.
Hoffentlich bügelt unsere Fantasie das dann einigermaßen wieder aus...

Aber da ich auch keine Fachfrau bin, wäre ich über Korrekturen dankbar, falls da oben irgendetwas falsch ist icon_smile.gif

Okay, schönen Abend euch noch und bis bald!

Für Vieles, das passiert, gibt es einen Grund, ob man ihn kennt oder nicht.
Verfasst am: 24. 02. 11 [09:55]
ryjina
Kalimdors Späher
Solis Alpinum

Dabei seit: 28.02.2007
Beiträge: 1368


Zu zwei Absätzen mag ich kurz etwas sagen, hehe:

chozo schrieb:

Ich bin mir sicher, das wenn Garrosh, Thrall oder die anderen Anführer der Horde (allen voran Baine Bloodhoof!) sehen, was die Armee der neuen Lichkönigin so alles anstellt, dass die in gewisser Weise ausrasten würden. [...] Denke kaum, dass die Orcs, besonders die die in Northrend mitgekämpft haben, glücklich über die Verlassenenerweckungen sind.


Also zumindest Garrosh weiss, dass Sylvanas die Valkyr benutzt und findet es abstossend und falsch und vergleicht sie mit dem Lichkönig. Allerdings unternimmt er auch nichts dagegegen, da es ihm scheinbar wichtiger ist, dass Sylvanas ihren Schlachtzug gegen Gilneas fortsetzen kann, damit begründet sie es ja nämlich, dass die Verlassenen sonst aussterben.


chozo schrieb:
Es mutet auch seltsam an, dass die Verlassenen, zum Großteil alles Menschen, auf Befehl einer Elfenkönigin in den Krieg gegen andere Menschen ziehen, aber die Blutelfen, die quasi die lebenden Brüder und Schwestern der Bansheekönigin sind, munter weiterleben dürfen, sogar an deren Seite zu kämpfen scheinen. Ist Sylvanas hier quasi rassistisch und macht einen Unterschied? Ist Quel'Thalas als nächstes dran?


Es ist doch so, dass Sylvanas Waldläufer-Generalin der Hochelfen war und versagt hat die Hochelfen vor der Geißel zu schützen. Scheinbar hat sie deshalb immernoch ein schlechtes Gewissen und sieht sich noch in der Verpflichtung für die Elfen. Deshalb war sie ja auch eine der ersten, die sich für die Aufnahme der Blutelfen ausgesprochen hat und deshalb gibt es auch den direkten Teleport nach Silbermond von Unterstadt aus.

Das mit den Verlassenen ist etwas komplizierter. Natürlich waren es Menschen. Aber sie sehen sich nicht mehr unbedingt als solche. Was auch eine Folge der Reaktion der noch lebenden Menschen auf sie ist, die sie nicht akzeptieren und auch z.B. Ansprüche auf Gebiete usw. nicht anerkennen (s. Familie Barov). Deshalb haben sie sich von ihrem "Mensch" sein abgewandt. Das trifft natürlich nicht auf jeden einzelnen zu, wie man an Trevor usw. sieht, aber so im Großen und Ganzen.

Das ganze spiegelt sich dann auch wieder in der bereits angesprochenen Religion wider. Sie wenden sich vom Licht ab, das ja der größte Teil der Menschen als Religion sieht (Kirche) und dafür dem Schatten zu. Also eine Art innerer Abkehr von dem was sie waren.

Dazu kommt eine - normalerweise - absolute Treue und Loyalität zu der Bansheekönigin, da diese sie befreit hat. Deshalb greifen sie auch ohne zu zögern an, wenn die Bansheekönigin es befiehlt.

Laut Mr. Metzen ging der Angriff der Verlassenen auf Gilneas auch nicht von Syvanas aus, sondern auf "Verlangen" von Garrosh, weswegen - siehe oben - Garrosh es scheinbar auch in Kauf nimmt, dass die Valkyr für die Verlassenen tätig werden.

Der strategisch wichtige Punkt Gilneas mit Hafen, scheint ihm wichtiger zu sein, als seiner Verachtung nachzugeben und es Sylvanas zu verbieten. icon_wink.gif

Mojo, maan!
Verfasst am: 24. 02. 11 [16:10]
xrylk
Kalimdors Späher

Dabei seit: 16.04.2007
Beiträge: 1626

Naja... Garosch hat ja immer rumgepranzt das Thrall zu weich war und sich selber als eroberer dargestellt... Wie sähe das denn jetzt aus wenn er die Mimi raushängen ließe?

Wie gesagt.. Ich freu mich darauf mit der neuen Gilde ein wenig "Vampire" zu spielen ^^

Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
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