Die Hallen der alten Sprache

Ehrenvoller Tod eines Söldners...

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Verfasst am: 07. 12. 09 [09:53]
rakno
Bruderschaft der Qualen

[Themenersteller]
Dabei seit: 17.07.2009
Beiträge: 39

doch ist er wirklich Tod?
Das glaubten zumindest jene Anwesende am gestrigen Abend nachdem der grauenvolle Kampf sein Ende fand. Der Kampf selbst begann wie ein Kampf so oft unter Orcs begann.

...
...
Es hatte bereits die Dämmerung eingeschlagen als der Kampfeslustige Orc, Rakno Sturmhammer, sich von Silbermond aus nach Unterstadt schlich um den sogenannten "Erstschlag" gegen die Bewohner Unterstadts sowie dessen Leute der Nachtwache auszuführen. Sein eigentliches Opfer war auch sofort zugegen, Quartiermeisterin Andranath stellt sich ihm im Vorhof zu Unterstadt. Sie war gut darin andere zornig werden zu lassen und sie dadurch zu manipulieren , das tat sie auch mit Rakno doch es sollte nicht so verlaufen wie sie sich das bereits ausgemalt hatte. Nach einen kurzem Wort geplänkel packte der kräftige Orc seine Axt , lies einen Orc typischen Kampfesschrei ertönen und wollte gerade anstürmen als er Zwei weitere Wachleute der Quartiermeisterin erblickte und seinen Angriff neu planen musste. Andranath nutzte die Gelegenheit als sie sah das der Orc sich neu sammelte und lies über ihn einen großes Chaosblitz niedergehen, Rakno der es gerade noch bemerkte konnte seine Arme samt Axt über den Kopf werfen um sich so annähernd zu Schützen. Nach dieser unverhofften und in seinen Augen hinterhältigen Aktion spannte Rakno seine Muskeln an, seine schwere Rüstung wölbte sich leicht nach aussen da die Muskeln mehr Platz brauchten, sein Hass und Zorn wuchs weiter, nun stürmte er an , doch die Verlassene war bereits darauf vorbereitet und ging scheinbar gemütlich einen Schritt beiseite um ihm auf spöttische Art zu zeigen das er ihr unterlegen ist. Der Angriff ging daneben auch wenn knapp denn die wuchtige Axt schlug nur haarscharf neben ihrer Robe auf den Boden und ihre beiden wütenden Blicken kreuzten sich einen Augenblick lang. Der Anwesende Jäger der Wachleute schickte seinen Wolf auf Rakno um seine Quartiermeisterin zu schützen, er sprang auf den Rücken des Orcs ,kratzte und biss so gut es ihm möglich war. Während Rakno damit beschäftigt war den Wolf loszuwerden lächelte Andranath kühl und sprach direkt im ernsten Ton " IHR haltet euch ALLE raus, dieser Orc gehört mir" und zog dabei einen ihrer Handschuhe aus. Gerade als Rakno den Wolf mit größter Anstregnung packte und wie einen Stein wegwarf, packte die Verlassene ihm am Hals und drückte langsam aber sicher zu. Der Stolze Orc war irritiert über die nun dargebotene Kraft der Verlassenen, so war sie doch nur aus Knochen dachte er und für den Nahkampf selbst zu schwach, er ließ es aber nicht darauf ankommen und packte sie am selben Arm, zog sie ansich und fing an sich wie ein Irrer zu drehen , für alle Anwesende sah es einem Klingenwirbel ähnlich , die beiden Kämpfenden waren kaum noch zu erkennen als die Verlassene plötzlich herausflog und etwas verwirrt vor sich her wankte, der Orc schwer schnaufend versuchte noch mehr Kraft in seine Muskeln zu Pumpen , in diesem Moment passierte was wohl niemand sich erhofft hatte. Rakno´s Augen fingen an zu leuchten aber es war nicht ihr Typisches Leuchten wie sie es bekommen wenn ihr Blut anfängt zu Kochen es ähnelte eher dem Leuchten eines Dämonen wie die Orcs es früher hatten als sie von Mannoroth Blut kosteten, war dies möglich?....

Rakno bemerkte selbst in seinem Rausch nicht das er etwas freisetzte was er nicht kontrollieren kann und suchte hastig seine Kriegsaxt doch dazu kam er nicht die Verlassene schnellt zu ihm und schwung ihr Schwert nach ihm. Er sah den Schwung auf sich zu schnellen und versuchte in letzter Sekunde seinen Kopf so zu drehen das der Aufprall auf eines seiner Helmhörner prallte. Durch den harten aufprall zitterte die Verlassene nur kurz auf so schien es setzte aber kurzer hand zum neuen Schwung an , sicher zielend auf seine rechte Oberkörper seite und versenkte ihr Schwert darin, der Orc schrie fürchterlich auf so war er doch lange nicht mehr so verletzt worden. Sie blickte auf den nun knienden Orc herab packte ihm wieder am Hals und sagte ihm mit scheinbar kalter stimme " Gib auf oder ich muss dich töten", Rakno der sich mit einer Hand abstützte und mit der anderen an seine Wunde hielt sprach nur spöttisch lächeln "Ein Orc gibt niemals auf du Knochenhaufen" und spuckte Blut. Andranath war sichtlich erzörnt über die Sturheit dieses Orc so wollte sie ihn eigentlich nicht töten doch sie sah das er nicht aufgeben wird und bohrte ihre Finger förmlich in seinen Hals um dem allen ein Ende zu setzen! Orc Blut spritze mit druck aus den Wunden wo ihre Finger noch drin steckten. Rakno schrie wieder auf und steigerte seine Kraft.. sein Leuchten wurde Dunkler und Dunkler, er jetzt sah die Verlassene das mit ihm etwas nicht Stimmt doch lange darüber nachdenken konnte sie nicht der Orc packte sie mit beiden Händen an den Schultern und drückte zu. Ihre einzige möglichkeit die sich ihr nun bot war das schnelle herausziehen der Finger aus seinem Hals , dies tat sie auch und der schmerz zwang Rakno erneut in die Knie, er schnaufte heftig und Schaum bildete sich an seinem Mund. Andranath sah den Orc an, sah in seine Augen und auf den Schaum den er nun am Mund hatte. Rakno rappelte sich auf, griff seine Axt und sein Zorn selbst ließ die Kraft frei einen erneuten Ansturm zu versuchen. Andranath war zu überrascht und konnte nicht schnell genug reagieren , so wirkte sie einen mächtigen Zauber der sie zu schützen versuchte, Rakno der nun seine Axt nach ihr schwung wurde von dem mächtigen Zauber getroffen und nach hinten an die zerstörte Statue geschleudert und lag regungslos da, sein Blut floss aus allen Wunden und schon jetzt wurde sein Herzschlag langsamer. Die durch den Kampf nun ebenfalls erschöpfte Hexe stützte sich auf den Boden ab um langsam aufzustehen, sie ging zu dem Orc rüber um ihr Werk zu begutachten, schnell rief sie Iphinome herbei damit sie ihn stabilisiert da er viel Blut verlor. Iphinome tat ihr bestes um den Orc am leben zu halten doch sie schaffte es trotz größter anstrengung nicht ihn zu Stabilisieren, Rakno´s Körper schien sich zusehr zu wehren. Noch im selben moment lies die Hexe einen ihrer Wachleute ins Brachland reisen um Strumaxt Häuptling Trakar herbei zu holen er sollte ihr sagen was das mit dem Leuchten auf sich hatte.

Der Bote verließ Unterstadt und stille umgab die Nacht.


((Fortsetzung folgt ich muss nun zur Arbeit :> vllt wollen ja die Anwesenden ebenfalls nun was schreiben..auf rechtschreibfehler überprüf ich heut abend *rot wird* wenn ich einmal am schreiben bin muss das erstmal alles raus^^...

gruß Chris ))

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.2009 um 09:55.]

Als Gott die Erde schuf , fragte er die Steine: "Wollt ihr Köche werden??!!"
Daraufhin die Steine antworteten:
"NEIN! denn wir sind nicht HART genug!"

Verfasst am: 07. 12. 09 [11:16]
trakar
Sturmaxtclan

Dabei seit: 11.03.2007
Beiträge: 205

Trakar wischte sich den Schweiß von der Stirn und ließ keinen der beiden Grunzer aus den Augen die gegen ihn einen Trainigskampf ausfochten. Gerade wollte einer von ihnen zum Angriff ansetzen als ein Reiter heranpreschte und direkt vor den kämpfenden Orcs halt machte. "Faleron Falkenklinge, Gefreiter der Nachtwache. Quartiermeisterin Andranath schickt nach einem Trakar Blutaxt...er solle sich sofort in Unterstadt einfinden....es geht um einen gewissen Rakno." der Reiter sagte dies in einem monotonem Ton und blickte recht gelangweilt auf die 3 Orcs. "Rakno, hrm? Ich bin auf dem Weg ", knurrte Trakar.

Einige Zeit später erreichte Trakar die Ruinen von Lordaeron Stadt...sein erster Anblick galt jenem Elfen - oder Vieh in Elfengestalt, so sicher war Trakar sich da nicht - der sich Korlash nannte, was Trakar recht verwunderte da er doch von der Quartiermeisterin der Nachtwache gejagt wurde. Als er Rakno erblickte vergaß er Korlash und beugte sich über ihn. "Was bei Grom ist hier vorgefallen..? Bruder...! Hörst du mich?" Trakar blickte Rakno an und wartete vergebens auf eine Antwort von ihm. "Seine Augen...sie waren...rot...und zwar" Andra nickte Trakar zu "Anders als es bei euch Orcs üblich ist." Trakar legte die Stirn in Falten aber Andranath versichte ihm dass jeder Zweifel ausgeschlossen sei.
"Was machtn eigentlich diese Elfenhülle hier..? Ich dachte der wird gejagt..?", fragte Trakar doch statt einer Antwort, hörte er Andranath und Iphinome, eine Elfe der Nachtwache, irgendwas in weiter Ferne reden....denn eine Stimme manifestierte sich in seinen Gedanken - Korlashs Stimme - und zog seine gesamte Aufmerksamkeit auf sich. "SIE...WOLLTE IHN TÖTEN!! Ihr HASS...euer Bruder wird sterben...wegen IHR!!". Verschwommene Bilder erschienen vor Trakars geistigem Auge sie zeigten wie Andranath auf Rakno losging um ihn zu töten...doch Trakar spürte ein Nagen, ein unaufhörliches Nagen in seinem Kopf, die Vergangenheit schlief nicht mehr, sie war erwacht und alte Erinnerungen traten hervor an das Dämonenblut das die Orcs einst kontrollierte, an den HASS der sie lenkte, an die Stimme die ihnen befahl zu morden, der Drang niemals damit aufhören zu wollen. Korlash saß auf seinem Ross und fixierte Trakar währrend er ihm die Stimmen und Bilder einpflanzte,Trakar senkte seinen Kopf und atmete langsam doch mit einem Ruck erhob er den Kopf und schrie: "GENUG!". Seine Augen funkelten rot und starrten voller Hass Korlash an. Er packte seine mächtige Kriegsaxt und hechtete mit ein paar schnellen Sprüngen zu Korlash und holte kopfüber aus zu einem Hieb mit der Axt. Korlash sprang geistesgegenwärtig von seinem Ross und landete etwas abseits davon, Trakars Axt spaltete das Reittier sauber in der Mitte. Die roten Augen fixierten Korlash weiter und er setzte sofort zum nächsten Sprung an, Korlash jedoch wich mit einem Seitschritt aus und schwang seine Axt die jedoch Trakars Kopf knapp verfehlte da jener sich weiter abrollte und ein paar Meter weiter zum stehen kam und sich aufrichtete.
Trakar umrundete Korlash wie eine Raubkatze seine Beute, die rotglühenden Augen fest auf ihn gerichtet währrend Korlash sich auf Trakars Beinarbeit konzentrierte. Mit einem Ruck stürmte Trakar Korlash an die Axt diesmal von der Hüfthöhe aus auf seine Brust schnellend. Korlash gelang keine saubere Parade und er fing Trakars Axtschwung gerade noch so ab was jedoch zur Folge hatte dass beide nun aneindergepresst dastanden nur die anliegenden Axtblätter sie voneinander trennend.
Korlash versuchte nach hinten auszuweichen jedoch setzte Trakar sofort nach, schließlich griff Andranath in den Kampf ein indem sie einen Feuerregen auf beide niederprasseln ließ. Trakar ließ sofort von Korlash ab rollte sich zurück außerhalb des Einflussbereichs von Andras Zauber. Seine Axt erhebend starrte er Korlash immer noch voller Hass an welcher versuchte mit Schmerzzaubern Trakar zu brechen...doch der Schmerz nährte nur Trakars Wut welche sich anstaute, mehr und mehr während Korlash höhnte. Als Andranath einen Fluch auf Korlash sprach, war jener kurz abgelenkt und Trakar nutze die Gelegenheit und stürmte ihn wieder an, kraftvoller und wilder als davor. Korlash mobilisierte alle Kräfte die er hatte und zog mit einem magischen Seil den leblosen Rakno vor sich um ihn als Schild gegen Trakar zu nutzen. Trakar erkannte was geschah doch nicht rechtzeitig: er ließ seine Axt los doch er war schon zu weit, der Schwung war bereits zu nah an Rakno, deshalb erwischte Trakars Axt ihn an der Schulter welche ein krachendes und splitterndens Geräusch von sich gab. Trakars massiger Körper prallte auf Rakno und Korlash welche zusammen mit ihm umkippten. Trakars Pranken schossen an Raknos Kopf vorbei und umschlungen Korlash Hals. Brennende rote Augen trafen harte eisblaue Augen. " Dein Bruder...war es das wert?" höhnte Korlash wieder.
Andranath beschwor einen Feuerschwall welcher sich auf die drei zubewegte. Erst als die Hitze der Flammen erbarmungslos Fleisch umtanzte, rollte Trakar sich in einer Kraftanstrengung zur Seite, Korlashs Hals hielt er nach wievor fest umschlossen. Der sogenannte *Fürst der Finsternis* wurde allmälich zornig...er MUSSTE Trakar loswerden also versetzte er ihm Seitenschläge und Tritte, aber erst ein gezielter Schlag auf Trakars Kehlkopf lockerte Trakars Griff welcher losließ und sich nach hinten fallen ließ. Korlash und Trakar erhoben sich langsam und beide rangen nach Atem. "Schnell Trakar! Lasst ihn uns jetzt ausschalten...", Trakar schnitt Andranath das Wort ab: "Schweig, Knochenhexe! Deine Rolle wird hier wird noch aufgedeckt werden!". Korlash verspottete Trakar aber jener hörte kaum auf das Geplapper der Elfengestalt, seine Aufmerksamkeit galt Rakno. "Bruder...", Trakar nickte knapp als er festellte dass Rakno tot war " die Ahnen warten, auch als Söldner ist dein Platz nun bei uns Orcs..in Durotar!" Korlash lieferte sich noch ein kleines Scharmützel mit Andra verschwand dann aber schließlich - wahrscheinlich wegen der Verstärkung die anrückte.
"Bringt ihn ins Apothekarium. Er ist noch bei uns." Andranath deutete auf einen Kristall in ihrer Hand. Trakar schnaufte spöttisch: " Einen ehrenvollen ORC KRIEGER in euer Loch bringen zum Sterben?! Er kommt nach Orgrimmar...und Orgrimmar wird hiervon erfahren".

"Dann wird er eben sterben euer ..Bruder!" Andranath packte den Stein ein und machte sich zusammen mit Iphinome und einer weiteren Elfe, die sich wohl um Raknos Wunden etwas gekümmert hatte, auf den Weg nach unten. Trakar tat es als Schwindel udn Täuschung ab und ging mit Rakno auf der schulter Richtung Zeppelin.
Der Flug war ruhig und schließlich in Orgrimmar angekommen brachte Trakar Rakno ins Tal der Geister um ihn darauf vorzubereiten seinen Ahnen entgegenzutreten. Trakar packte seinen Sprachstein in die Hand, die Hand der Qualen musste informiert werden....

[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.2009 um 11:27.]

Verfasst am: 07. 12. 09 [12:11]
xrylk
Kalimdors Späher

Dabei seit: 16.04.2007
Beiträge: 1615

" Was ist das hier für ein Schauspiel?"

Die hagere Gestalt des Priesters löste sich aus den Schatten des Torbogens, der zum alten Königssaal führte.


"Wie kann dieses Geschmeiss es wagen, sich der Unterstadt zu nähern?"

"Meister Xrylk, der Ork...."

"Was schert mich der Ork? Ich rede von diesem Korlash! Jeder jagt diese Bestie und dann hat er nicht nur die Dreistigkeit, hierher zu kommen, nein... ER KANN SOGAR UNBEHELLIGT PASSIEREN"

Die Augen des Priesters funkeln vor Wut, während er die anwesenden Nachtwächter nacheinander mustert.

"Sollte diese Abnormität noch einmal die Unterstadt betreten und sie anschließend wieder hinausspazieren, werde ich jeden einzelnen wachhabenden persönlich davon in Kenntniss setzen, wie unglücklich über diesen Umstand bin!"

Sein Blick gleitet zu Andranath, seine Stimme flaut ab und wird ruhiger


"Mein Kind. Würdest du die Güte haben, deinen Ehrwürdigen Vater ein paar Schritte zu geleiten? Ich denke ihr habt mir etwas zu berichten"

Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
Verfasst am: 07. 12. 09 [13:29]
andranath
Bund der wilden Pfade

Dabei seit: 27.11.2007
Beiträge: 110

Andranath hatte ihre Schilderung der Auseinandersetzungen in den Ruinen gerade zu Ende gebracht. Einige Schritte lief sie schweigend neben dem Priester her, der für einige Momente die Augen geschlossen hatte und laut ausatmete. "Meister Xrylk" setze die Hexe erneut an. "Meine Wächter tragen keine Schuld an seinem Entkommen. Ich habe lediglich die Offiziersanwärterin Iphinome zu mir gerufen damit sie sich um die Wunden des verräterischen Orcs kümmern konnte. Von den einfachen Wächtern habe ich niemanden informiert, denn hätten sie es auf einen Kampf mit Korlash ankommen lassen, wären sie nun Geschichte. Es gibt keine reguläre Ausbildung die einen Wächter auf etwas wie ihn vorbereiten könnte und die Mehrheit seiner Opfer bekommt keine Gelegenheit das über ihn erlangte Wissen noch anzuwenden bevor ihr letzter Atemzug getan ist. Er wird gestellt werden, das versichere ich euch. Doch ihr wisst selbst am besten, dass eine besondere Beute auch eine besondere Falle erfordert. Es werden derzeit zahlreiche Pläne geschmiedet... Er hat sich viele Feinde gemacht. Ich für meinen Teil versuche gerade die Pläneschmieder langsam aber sicher an ein und dem selben Tisch zu versammeln, was komplizierter zu sein scheint als die eigentliche Jagd. Aber wenn es gelingt, haben wir eine reelle Chance im Kampf gegen ihn."
Nach einer kurzen Pause sprach sie mit gedämpfter Stimme weiter:"Ihr erinnert euch gewiss an Kazayu, den Kopf der vor einigen Monaten zerschlagenen Assassinenvereinigung ihrer Majestät? Er ist mit der Absicht zurückgekehrt die Organisation wieder aufzubauen und schahrt bereits die besten Assassinen der östlichen Königreiche um sich. Auch er wäre bereit sich der Jagd anzuschließen. Doch zunächst wollte er mit ihrer Majestät die Modalitäten für den Wiederaufbau der Organisation besprechen, weswegen er euch um Audienz ersucht. Werdet ihr ihn empfangen?"


And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamp-light o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
Verfasst am: 07. 12. 09 [13:34]
shao

Dabei seit: 18.09.2009
Beiträge: 38

"Ein wenig Zeit zu plaudern sollte ich noch haben" murmelt die Priesterin als sie ihre Kampfrobe überstreift, den Gürtel umbindet und ihren Dolch in eben jenen schiebt, "wer weiss schon ob ich den Abend überlebe."
Kaum hatt sie ein paar Höflichkeiten ausgetauscht als eine ihr wohlbekannte Stimme sie drängt in die Ruinen Lordaerons zu eilen, jemand sei schwer verletzt, läge gar im Sterben.
Eilig macht sie sich auf den Weg, die mahnenden Stimmen ihrer Kampfgefährten fürs erste misachtend, doch schon als sie den Hof betritt versuchen diese sie durch den Nether zu sich zu rufen.
Nach einem kurzen Rundumblick, ohne viele Fragen zu stellen eilt sie auf den schwer verletzten Orc zu, den Kampflärm und die Elfen die sich um diesen bemühen völlig ignorierend. Hastig versucht sie zunächst die Blutung zu stillen, da dies jedoch augenscheinlich nicht genügt wendet sie sich der nächsten ihr bekannten Person, Andranath zu: "Nadel und Faden, schnell!"
Fahrig durchwühlt diese ihre Taschen nach dem geforderten und reicht beides wortlos an die Priesterin.
Die unsichtbaren Hände die sie wieder und wieder durch den Nether zu ziehen suchen ignorierend macht sich die Priesterin daran die Halswunde mit feinen Stichen zu schliessen. Kaum tut sie den letzten Stich beginnt sich der Orc zu regen, zu zucken.
Ein eigenartiges Gefühl macht sich in Shàonainai breit, endlich bemerkt sie auch den Kampf der zwischen Korlash und Trakar tobt, die Hexe die mit den Worten "jetzt weiß ich es wieder" anstallten macht sich in den Kampf einzumischen, die erschöpfte Elfe die den Orc wohl bis jetzt am Leben gehalten hat.
Wieder rufen ihre Kampfgefährten nach ihr, drängender, diesmal keinen weiteren widerstand duldend ziehen unsichtbare Hände sie durch den Nether. Gerade noch kann sie rufen: "Bringt ihn weg von hier, sperrt ihn ein wenn es nicht anders geht...", im nächsten Augenblick ist sie auch schon verschwunden.

http://img191.imageshack.us/img191/1446/shaoneverstopdreamingv1.jpg
Verfasst am: 07. 12. 09 [15:49]
ipet
Bruderschaft der Qualen

Dabei seit: 19.06.2007
Beiträge: 903

Aus dem geheimen Notizbuch des Feldmarschall van Layen...

Söldner Rakno ist tot. Was als Unglück für die Bruderschaft gelten sollte dient meinem Plan nur als Katalysator.

Nach der Verbannung der Bruderschaft durch Lady Sylvanas aufgrund eines verzerrten Tatsachenberichtes von Nachtwächterin Andranath, suche ich nun schon nach einer möglichkeit an diese Frau heran zu kommen. Ohne jedoch gegen die Konventionen innerhalb der Horde zu verstoßen würde mir das kaum gelingen.

Durch den Tod von Rakno welchen Trakar selbst miterlebt hat, kam es nun jedoch zu einer glücklichen Wendung. Ich konnte dem alten Narren glauben machen, dass Andranath mit Korlash zusammenarbeitet, was diese durch ihren Fehler Rakno's Seele an sich zu nehmen auch noch verstärkt hat..

Ich gab ihm die Information, dass Lady Sar'andra auch einen Teil ihrer Seele an Korlash verlor, was Trakar als klaren zusammenhang deutete. Mein Glück.

Dariah setzte die Feder kurz ab und las das geschriebene. Dann nickte sie, tauchte die Feder wieder in die Tinte und fuhr fort.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.2009 um 15:51.]

Sei schlau - Bleib doof !
Verfasst am: 07. 12. 09 [16:27]
xrylk
Kalimdors Späher

Dabei seit: 16.04.2007
Beiträge: 1615

Derweil in der Ruine über Unterstadt


Einige Augenblicke lässt der Priester die Worte auf sich wirken, dann entschließt er sich zu antworten. Seine Stimme wirkt ruhig, sein erscheinungsbild ist gelassen. Dennoch weiss die kluge Gardistin, das es nur ein falsches Wort benötigt um seinen ungezügelten Zorn zu entfachen - einen Zorn der jeden Verzehren würde, der töricht genug war sich in seiner Reichweite zu befinden. Er würde auch vor ihr nicht halt machen

"Mein Kind, ich befürworte deinen Einsatz für deine Untergebenen. Mir ist bewusst das dieses Subjekt gefährlich ist. Aber ich bin nicht gewillt das er unserer geliebten Fürstin ins Gesicht lacht. Ich verlange das bei Sichtung dieser abstoßenden Kreatur maßnahmen ergriffen werden!


Was diesesn Kazayu angeht bin ich gewillt ihm eine Audienz zu gewähren. Wann wird er zugegen sein?

Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
Verfasst am: 07. 12. 09 [17:51]
andranath
Bund der wilden Pfade

Dabei seit: 27.11.2007
Beiträge: 110

"Ich werde nach Neu Agamand reisen und ihn von eurer Zustimmung zu einer Unterredung in Kenntnis setzen. Sicher wird er sich dann zeitnah auf den Weg in die Unterstadt begeben." Andranath vollführte einen Knicks, wandte sich dem Aufzug zu und betrat ihn.
Erneut hob sie den schwach schimmernden Kristall an, den sie mittels einer Kette an ihrem Gürtel befestigt hatte und starrte in sein hypnotisches Glimmen. Irgendetwas war gestern wirklich schief gelaufen. Was war mit diesem Orc geschehen, er konnte doch unmöglich noch dämonisches Blut in sich gehabt haben? Er hatte nicht sterben sollen... . Vermutlich hätte man ihn retten können... Der Blick der Hexe wurde finster. Zornig traf ihre zur Faust geballte rechte Hand auf einen Mauerstein im Torbogen des Aufzugs so dass ein paar kleine Steinsplitter zu Boden rieselten. Wäre Korlash nicht schon wieder aufgetaucht, wäre Rakno nicht in weitere Kampfhandlungen verwickelt worden und man hätte sich in aller Ruhe darum kümmern können ihn wiederherzustellen und anschließend in Gewahrsam zu nehmen.
Auf der Stirn der Verlassenen begann eine Ader zu pulsieren. Mit allem, was ihre Stimme hergab, schrie sie über den Vorhof der Ruinen von Lordaeron: "Stirb' doch endlich, stiiiiiirb'!"
Nachdem sie sich wieder etwas gefangen hatte, setzte sie ihren Weg zur Anlegestelle des Zeppelins schweigend fort.



And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
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Verfasst am: 08. 12. 09 [20:22]
scathach
Bruderschaft der Qualen
Haus Feuerschwinge

Dabei seit: 24.08.2007
Beiträge: 600

*Rakno... tod....Andranath hatte ihn getötet... sie und Korlash ... Doch die Hexe hatte noch ein viel Schlimmeres Verbrechen begangen, als den Mord an einem Mitglied der Bruderschaft.. sie hatte ihm seine Seele geraubt, sie eingesperrt.
Es dauerte bis Scat begriff, was Dariah ihr gesagt hatte, bis es in ihren Verstand vordrang. Unbändiger Zorn brodelte in ihr auf. Das war zu viel!
Und Kazayu... nicht nur, dass er ihr vor den Kopf gestoßen hatte.. sie zu tiefst verletzt hatte.. nein.. ER hatte mit ihr zusammen beschlossen den Splitter im Meer zu versenken. Dieser elende Schleicher!
Ein unschuldiger Tonkrug fand klirrend sein frühzeitiges Ende an der gegenüberliegenden Wand.
Sie bemerkte die Schatten und Stimmen nicht, die ihren Hass und ihren Zorn immer weiter schührten.
Es nahm ihr die Luft zum atmen, schnürte ihre Brust zu.. sie musste raus.. raus aus dieser elenden Stadt.
Immer lauter wurden die Stimmen in ihrem Kopf, immer weiter schlossen die Schatten sich um sie und immer tiefer sank sie in den Strudel aus Hass, Zorn und Wut.
Kaum war sie im Kristallsangwald gelandet, hörte sie auf ihre Gefühle im Zaum zu halten. Dampfend und zischend schlug der Feuerregen in den See ein.. so lange bis sie schweißgebadet niedersank. Korlashs hönischer Blick schien sie durch die Wolken zu treffen... Wozu noch wehren.. wozu noch kämpfen? Mit einem tiefen seufzer lies sie endgültig los. Ja hier gehörte sie her, das war ihre Welt.. Tod und verderben. Wiso hatte sie sich so lange dagegen gewehrt? Schmeichelnd erklang die Stimme des Fürsten "Ja, jetzt endlich gehörst du mir allein, mein Engel"
Doch was war das? Ein kleiner Lichtschein stach durch die Dunkelheit. Lildarias Stimme drang leise an ihr Ohr und in ihren Geist "Meinst du nicht, dass du schlau genug bist, einen anderen Weg zu finden?"
Licht und Schatten.. beide zerrten an ihr, kämpften um sie.. verwirrten sie. Was sollte sie noch glauben? Was war Wahrheit, was war Lüge? .......*



Everywhere is just a journey away
Verfasst am: 09. 12. 09 [02:00]
phextis
Bruderschaft der Qualen
Sturmaxtclan

Dabei seit: 15.10.2008
Beiträge: 159

*Als der Verlassene Pheleus Wind davon bekam was mit Rakno passiert war, spielte sich in seinem Gesicht ein Kampf zwischen Schadenfreude und Zorn wieder*

"Die Ironie hätte es gewollt, dass ich die Klinge führe, Rakno." *seufzt* "Dieser Todesritter geht mir langsam zu sehr gegen den Strich, mhm."

*Der Schleicher bereitete sich wiedereinmal darauf vor die Fährte des Korlash aufzunehmen. Von Blutgeruch verfolgt wie er es war, sollte das kein allzugroßes Problem darstellen.*

"Die Legende und Wikipedia sagen..."