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Nachricht |
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Verfasst am: 02. 11. 09 [11:24]
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andranath
Bund der wilden Pfade [Themenersteller]
Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 110
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Eine junge Blutelfe, ausgestattet mit dem Wappenrock der Nachtwache und der Entschlossenheit eines Kaninchens, das mit dem Rücken zum Fuchsbau stehend einem hungrigen Wolf in die Augen blickt, läuft mit bedächtigem Schritt durch die Kanäle Unterstadts. Immer wieder bleibt sie stehen um sich umzusehen. Sie scheint etwas zu suchen... .
Nur wenig später schreitet sie mehr oder weniger zielstrebig auf eine vermoderte Holztür mit schweren Eisenbeschlägen zu. Hier muss es sein. Hinter dieser Tür, so hatte man ihr gesagt, soll Meister Xrylk derzeit zu finden sein. Zögerlich hebt sie die Hand und klopft schließlich an.
And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamp-light o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
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Verfasst am: 02. 11. 09 [12:11]
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xrylk
Kalimdors Späher
Dabei seit: 16.04.2007 Beiträge: 1626
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Nur noch wenige Augenblicke bis der Trunk bereit sein würde - jetzt nur keinen Fehler machen. Mit endloser Geduld träufelt der Priester Tropfen für Tropfen der Tinktur in den Kessel... Nur nicht zu schnell.....
Das klopfen lässt ihn zusammenzucken, im letzten Moment bekommt er die Philiole zu fassen, bevor sie in den Kessel stürzen kann.
Ein kurzer Seufzer, ein zorniger Blick zur Tür. Dann glättet sich seine Miene.
"Ja bitte?"
Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
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Verfasst am: 02. 11. 09 [12:28]
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andranath
Bund der wilden Pfade [Themenersteller]
Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 110
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Die Blutelfe schluckt schwer als sie die Stimme aus dem Raum dringen hört. Schließlich öffnet sie die Tür und tritt ein. Als sie den Priester erblickt, verharrt sie einen Moment starr und mit geöffnetem Mund an der Tür. Einige Augenblicke später fasst sie sich ein Herz und tritt einen Schritt weiter in den Raum, salutiert artig und verkündet: "Gefreite Sonnenlauf meldet sich um einen Brief der Nachtwache an die Dunkle Fürstin zu überbringen." etwas unsicher fügt sie hinzu: "M..man sagte mir, ihr würdet das Schriftstück entgegen nehmen." Mit zitternden Händen holt sie das gesiegelte Pergament hervor und streckt es dem Priester unsicher entgegen.
And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamp-light o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
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Verfasst am: 02. 11. 09 [12:37]
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xrylk
Kalimdors Späher
Dabei seit: 16.04.2007 Beiträge: 1626
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Die Züge des Priesters entspannen sich etwas, dennoch wirkt sein lächeln wie eine groteske Totenfratze. Er weiss was sich die Leute über ihn erzählen, er weiss das viele der jungen Rekruten Angst vor dem haben was er laut Volksmund zu sein scheint. Langsam tritt er auf die junge Elfe zu und nimmt ihr den Brief aus den zittrigen Händen. Als die Botin herrumwirbelt, hält der Priester sie mit der freien Hand am Ärmel fest und dreht sie nochmals zu sich herrum.
"Hier! Dieses Silber ist für deine Mühen, mein Kind"
"D...danke Herr!"
Der Priester wartet noch einige Augenblicke bis die Botin eilig die Tür hinter sich schließt, öffnet dann den Brief und beginnt zu lesen
Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
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Verfasst am: 02. 11. 09 [12:58]
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andranath
Bund der wilden Pfade [Themenersteller]
Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 110
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Der Brief ist in elegant geschwungener, aber sehr platzsparender, sauberer Schrift verfasst. Es ist zu lesen:
An die Fürstin Sylvanas Windläufer,
Königin von Unterstadt.
Hochverehrte Majestät,
ich habe eure Anweisungen erhalten und werde mein Möglichstes tun, um ihnen gerecht zu werden.
Jedoch sehe ich hinsichtlich der Aufnahme von Vertretern der wilden Völker in die Königliche Nachtwache unter den derzeit herrschenden Bedingungen einige Schwierigkeiten auf uns zukommen. Vielleicht werden einige von ihnen dem Ruf ihres Kriegshäuptlings folgen und der Nachtwache allein des Ruhmes oder der Pflicht wegen beitreten. Allerdings müssen auch sie bei Kräften bleiben, wozu wenigstens ein ausreichender Sold zum Sattwerden und beheizte Quartiere unverzichtbar sind. Auch möchte ich bei allem Respekt hinzufügen, dass wir uns in diesen Tagen, da die Nachtwache durch die Säuberung von Verrätern auf weniger als die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe reduziert wurde, nicht leisten können gutes Material zu verschwenden. Und sollten sich tatsächlich Verbündete aus Kalimdor der Nachtwache anschließen, wären sie ausgezeichnetes Material. Ich erbitte zum Zwecke der Eröterung dieser Problematik bei eurer Hoheit Audienz.
Hochachtungsvoll
Andranath von Andorhal,
Quartiermeisterin der Nachtwache
And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamp-light o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
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Verfasst am: 02. 11. 09 [15:57]
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xrylk
Kalimdors Späher
Dabei seit: 16.04.2007 Beiträge: 1626
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Als er geendet hat, lässt der Prediger den Brief achtlos zu Boden gleiten.
Seid Verimatras Verrat waren nun einige Monde vergangen -aber der Zorn über diese Impertinenz war noch nicht verflogen. Zu sehr hatte man sich auf die Apotheker konzentriert.
Es wäre so einfach gewesen. Die Apotheker hatten viele Feinde der Verlassenen mit einem gewaltigen Streich vernichtetet und auch wenn Sie es niemals offiziell zugeben würde erfüllte dies die Dunkle Fürstin mit einer diabolischen Freude. Aber das der Schreckenslord seine Chance nutzen würde um sie zu beseitigen, hätte sie niemals gedacht.
Ihr Zorn war gewaltig gewesen und noch immer hofften einige Apotheker in den tiefsten Verließen von Unterstadt auf ihren Tod um der täglichen Folter zu entgehen.
Aber diese Genugtuung würden sie nicht bekommen - NIEMALS!
Die Nachtwache wurde ebenfalls bestraft. Obwohl sie keinerlei Schuld an dem Vorfall traf.
Der Prediger selbst hatte dafür gesorgt, das niemand der Wache von den Plänen der Apotheker etwas mitbekam - um die Maskerade zu wahren mussten sie für ihre "Unfähigkeit" büßen.
Nun, die Farce war beendet - der Keim des Krieges war gesäht. Das Spiel würde beginnen und sowohl Horde als auch Allianz würden einen bitteren Preis bezahlen müssen. Aber die Verlassen würden gestärkt werden.
Was die Nachtwache anbelangte, hatte die Quartiermeisterin natürlich recht - mit ihren jetzigen Zuwendungen ließ sich kein reudiger Hund anwerben.
Die Zeit ist gekommen, die Farce zu beenden - zumindestens diese eine Facette
Mit kurzen, kräftigen Federschwüngen wird eine Antwort verfasst.
Geschätzte Tochter,
Ich erkenne die Notwendigkeit deiner Bedürfnisse und auch die Fürstin ist bereit deine Stimme zu vernehmen.
Ich bin der Überzeugung, das die Zeit gekommen ist, das die Nachtwache wieder zu ihrern alten Glanz zurückfindet.
Dir wird eine Audienz gewährt! Finde dich morgen zur 21. Stunde im Thronsaal ein. Dort werden wir über die Angelegenheiten sprechen können.
Xrylk
((Die oben genannten Gedankengänge von Xrylk sind nur ihm und wenigen eingeweihten bekannt. RP-Technisch habt ihr gegebenenfalls Gerüchte darüber gehört. Ich wollte hier nur mal einen kleinen Einblick in den Charakter geben den ich im "offenem RP" niemals so bringen könnte))
Aus der Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht. Einen Weg heraus zwischen zweierlei Welten - Feuer, zieh´ mit mir
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