Die Hallen der alten Sprache

Karalaas Pfad

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Verfasst am: 14. 03. 09 [11:45]
Karalaa
Sturmaxtclan

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(( Bei der Geschichte handelt es sich eigentlich um den Schluss der Erläuterung und Geschichte von der Orc Schurkin Karalaa, welche erklären soll, warum Karalaa so wenig Respekt vor und Probleme mit den Alten, den Geistern und einigen anderen orc'schem Verhaltensweisen und Kulturaspekten hat. Weitere Teile der Geschichte, bzw. Vorgeschichte folgen. ))


Teil 1 : "Mach's gut Baba."
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Karalaa rammt ihn den vergifteten Dolch bis zum Heft in die Brust. Ihr Feind wurde durch die lähmende Wirkung des Giftes nun zur einfachen Beute, zu einem armseligen, wehrlosen Opfer.

Der verdutzte alte Orc wußte nicht Recht wie ihm geschah als die Schurkin kaum da die Klinge in ihm steckt, um ihn herumwirbelte und ihm einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten versetzte. Der mächtige Stoß von hinten, in Kombination mit dem Gift ließ den Alten widerstandslos nach vorne stolpern.

Karalaa zog unterdessen langsam, den Moment des nahenden Triumphes auskostend, das Schwert von ihrem Rücken. Mit blitzenden Augen betrachtete sie in der polierten Klinge ihr vom Fackelschein verzerrtes Spiegelbild. Daraufhin machte sie zwei schnelle Schritte nach vorne, hielt die Klinge zurück und sprang auf den Alten zu, rammte ihm mit aller Macht die Waffe vom Rücken bis durch die Brust.

Er riss den Mund weit auf und schrie still als das Blut samt Klinge aus ihm herausspritzte. Doch er gab sich nicht geschlagen, noch nicht, dieser alte Narr versuchte aufrecht zu stehen und seine Keule kampfbereit empor zu heben, aber sie viel polternd zu Boden als sein Griff schwach wurde und er in die Knie ging, den die Frau drehte das Schwert in ihm mehrmals ruckartig herum und entlockte dem Orc dreher für dreher immer mehr Blut und Qualen.

Als er am Ende schien stolzierte Karalaa langsam um ihr gebrochenes Opfer herum, sie nahm gemütlich ihre Maske ab und schaut das Elend vor sich ein paar Augenblick voller Erwartung an, in der Hoffnung er würde sie vielleicht wiedererkennen, doch dies schien nicht der Fall zu sein. Unbetrübt darüber und mit einem frechen grinsen im Gesicht zog sie nun ihre Fauswaffe über die linke Hand, und mit einem noch frecheren Kichern beugte sich Karalaa vor um die metallzacken bewehrte Keule des Schamanen aufzuheben.

Dann gab sie dem alten Orc einen sanften Abschiedskuss auf die Stirn und flüsterte ihm bittersüß zu: „Mach's gut Baba.“. Die Worte schienen den alten Orc zu entsetzen, im Affekt riss er noch einmal weit seine schmerzverzehrten Augen auf und sah doch nur nicht mehr als die zwei Waffen, welche auf ihn zuschnellten.

Karalaa hörte nicht auf bis ihre Kraft erschöpft war, der Schädel, Alles war zertrümmert. Endlich Rache genommen zu haben stimmte sie zutiefst zufrieden. Grunzend spuckte sie dann noch einmal auf den blutigen Klumpen, und ließ die fremde Waffe einfach fallen. Karalaa streckte sich kurz, wusch sich mit dem Ärmel das viele Blut aus dem Gesicht und setzte ihre Maske wieder auf. Schwert und Dolch ließ sie jedoch als Andenken, als Mahnmal zurück und schlich mit einem erleichterten grinsen auf den Lippen davon.


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.2009 um 11:53.]

"Meine Ruh' ist hin, Mein Herz ist schwer..." - Johann Wolfgang von Goethe
Verfasst am: 28. 03. 09 [13:41]
Karalaa
Sturmaxtclan

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Teil 2 : "Häßlicher Goblin."
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Es waren die aufregenden Tage vor dem ersten Krieg, als sich die Clans auf Draenor zusammenfanden vor dem dunklen Portal, gierig und ungeduldig auf die neu zu erobernde Welt wartend. Doch zwei Nächte vor der Invasion trug es sich im Lager des Clans des blutenden Auges zu das Vashka, die Gefährtin des Schamanen Marall ihm zwei Kinder schenken sollte.

Die Geburt war lang und schwer, ungewöhnlich kompliziert und blutig. Marall konsultierte die Geister und die Antwort um die nur er wußte, stimmten ihn finster. Mit erhobener Waffe, so berichten einige Aufzeichnungen, stürmte er in das Zelt, gerade im passenden Augenblick um Zeuge der Geburt zu werden. Seine Waffe wieder senkende, schwermütig aber dennoch mit kalter Miene sah Marall zu wie Vashka die Strapazen nicht überlebte, in derer sie ihm einen starken ersten Sohn, Karall und nachfolgend eine schwächliche Tochter schenkte, Tashka.

In den folgenden Jahren des ersten und zweiten Krieges war Marall klar dass sein Sohn zu höherem berufen war, obwohl er jung war, zeigte sich bei ihm schon erstaunliche Stärke und Weisheit, vielleicht würde er einst mehr sein als er selbst, der Gedanke amüsierte Marall, jedoch verfinsterten sie sich schnell wieder als seine Gedanken auf Tashka fielen. Das Mädchen war so schwach, gerade zu nutzlos und eine echte Plage, die einem nicht nur Zeit und Kraft stohl, sondern auch den einen oder anderen Wertgegenstand und Essen.

Tashka musste sehr unter ihrem Vater, den sie trotz allem immer noch liebevoll „Baba“ nannte leiden. Er zeigte nur zu gerne mit wütendem Gebrüll und groben Schlägen wie groß sein Zorn auf sein Schicksal war und wie sehr er das nichtsnutzigen Ding ,das leider seine Tochter war, verachtete.

Doch gegen Ende des zweiten Krieges begab es sich wieder, dass die verbleibenden Orcs und ihre Clans erneut vor dem dunklen Portal lagerten, doch nicht um eine fremde Welt zu erobern sondern um die eigene Heimat zu verteidigen, zwei Nächte vor der letzten und blutigsten Schlacht des zweiten Krieges trug sich dann folgendes Ereigniss zu:

Tashka, wie immer bemüht sich vor allen anderen zu beweisen, vor allem vor ihrem Vater, schlich sich aus dem Lager gen Norden, um die Vorhut und Späher der Allianz eigenhändig auszukundschaften.. „Ha! Vielleicht töt’e ich sogar einen von dene’n!“ kicherte sie leise und schlich von Hügel zu Hügel, von Gebüsch zu Gebüsch. „..hrm oder ich klau ihne’n was Tolles, am besten was zu essen.“, woarufhin ihr chronisch leerer Magen mit einem knurren antwortete.

Natürlich war Tashka im schleichen noch lange nicht so gut, das Andere sie nicht bemerkt hätten, darunter auch ihr Bruder Karall der ihr ebenso heimlich folgte um sie wieder einzufangen. Doch blieb sie den Augen und Ohren der zwei erfahrenen Hochelfenspäher ebenso wenig verborgen, welche begannen Tashka langsam einzukreisen.

„Haben wir dich du häßlicher Goblin!“, lachte der eine Hochelf während er das kleine grüne Geschöpft von hinten am Kragen in die Luft hob. Tashka wehrte sich wild aber vergebens während der andere Elf sie musterte und lapidar erwiderte. „Das ist kein Goblin, das ist wohl ein Orc-Kind?.. wir sind also schon sehr nah dran.“ Im selben Moment aber biss sich die verzweifelte Tashka frei, plumpste dadurch jedoch unsacht zuboden und krabbelte den Tritten der Elfen ausweichend davon. „Bemüh dich nicht.“ Raunte der vordere Elf dem Anderen, welcher sich die gebissene Hand hielt zu. Dann legte er schnell und geschickt einen Pfeil an seinen Bogen und spannte die Sehne.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.2009 um 13:44.]

"Meine Ruh' ist hin, Mein Herz ist schwer..." - Johann Wolfgang von Goethe